APA - Austria Presse Agentur

2018 war das weltweit viertwärmste Jahr

Die vergangenen vier Jahre sind die vier heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen.

 Die Temperaturen lagen im vergangenen Jahr im Schnitt um 1,16 Grad Celsius über dem Mittel der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die als Vergleichszeitraum herangezogen wurde.

2018 sei zwar kühler ausgefallen als die drei Jahre zuvor, aber wärmer als alle Jahre vor 2015, heißt es in dem Bericht. 2016 bleibe damit das bisher wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Der leichte Temperaturrückgang im vergangenen Jahr sei sehr wahrscheinlich auf kurzfristige natürliche Schwankungen zurückzuführen.

Der Bericht bestätigt Messungen des Copernicus Climate Change Service der Europäischen Union. Auch dieser am 7. Jänner veröffentlichte Bericht hatte die Jahre 2015 bis 2018 als die bisher heißesten ausgewiesen.

Der Süden Australiens wird derzeit von einer extremen Hitzewelle heimgesucht. In Melbourne kletterte das Thermometer bereits gegen Mittag auf knapp 43 Grad Celsius. Am frühen Nachmittag fiel die Temperatur binnen sieben Minuten um zwölf Grad. Mehr als 200.000 Menschen mussten zeitweise ohne Strom auskommen, weil angesichts des steigenden Verbrauchs die Versorgung wegen Netzüberlastung gänzlich auszufallen drohte und daher zurückgefahren werden musste. Rund hundert Ampeln in der Stadt blieben dunkel, Geschäfte und Cafés mussten vorübergehend schließen. Regional wurden im Süden des Kontinents am Freitag Spitzenwerte von bis zu 47 Grad erwartet.

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