APA - Austria Presse Agentur

Admira hofft gegen WAC auf Ende des Heimfluchs

Schlusslicht Admira steht als einziger Fußball-Bundesliga-Club nach zehn Runden noch ohne Heimsieg da. Lediglich einen Punkt - am 26. August mit dem 0:0 gegen Mattersburg - holten die Südstädter in dieser Saison in der BSFZ-Arena. Diese Negativserie soll nun am Sonntag (14.30 Uhr) gegen den WAC beendet werden, ist man doch gegen die Kärntner seit vier Heimspielen (3 Siege, 1 Remis) ungeschlagen.

"Diese Erfolgsserie wollen wir prolongieren und endlich daheim gewinnen", betonte Trainer Ernst Baumeister, der froh ist, dass sich die personelle Lage zuletzt entspannt hat. "Wir haben jetzt endlich wieder mehr Alternativen." Gleichzeitig warnte der 61-Jährige vor dem WAC: "Sie haben sich sehr gut verstärkt, spielen jetzt einen ganz anderen Fußball als die vergangenen Jahre und von hinten sehr schnell raus."

Besonderes Augenmerk gelte WAC-Stürmer Marc Andre Schmerböck, der mit sechs Liga-Treffern die aktuelle Nummer zwei der Torschützenliste ist. "Seine Wege müssen wir stören", forderte der Ex-Internationale. Gleichzeitig hofft er, dass die Admira weiter ihre Standardstärke ausspielen kann. Drei der jüngsten vier Treffer erzielte seine Mannschaft nach Eckbällen und hält bei insgesamt schon sieben Standard-Toren. "Wir trainieren das aber nicht mehr als andere Mannschaften", merkte Baumeister an.

Der WAC steht sechs Punkte vor der Admira auf Platz fünf der Tabelle, hat aber zuletzt mit dem 1:4 gegen Tabellenführer Salzburg und dem 3:4 gegen Aufsteiger Hartberg zwei Heimniederlagen kassiert. "Wir werden sehr aggressiv und gut gerüstet in die Südstadt kommen", versprach deshalb Coach Christian Ilzer. "Nach den zwei Niederlagen wollen wir wieder eine Topleistung bringen und punkten."

Auch wenn die Admira derzeit Letzter ist, "darf man sie nicht unterschätzen. Die Mannschaft wird immer eingespielter und findet auch ihren Rhythmus. Sie hat viel junges Talent und enormes Entwicklungspotenzial", lobte Ilzer die Arbeit von Baumeister. Vor allem das Konterspiel der Niederösterreicher sei "richtig stark".

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