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03/11/2019

Heftige Kämpfe um letzte IS-Enklave in Syrien

Die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF) haben bei ihrer Offensive auf die letzte Enklave der radikal-islamischen IS-Miliz in dem Bürgerkriegsland bisher nur wenig Boden gutgemacht. Die Kämpfer des Islamischen Staats (IS) setzten Scharfschützen und Landminen ein, sagte SDF-Kommandant Adnan Afrin am Montag.

Da die von Luftangriffen unterstützte Offensive mit minimalen Verlusten abgeschlossen werde solle, stoße man nur langsam auf die IS-Hochburg vor. Die SDF-Truppen hatten am Wochenende mit dem mehrfach verschobenen Sturm auf Baghouz begonnen, nachdem ihren Erkenntnissen zufolge sämtliche Zivilisten den Ort verlassen hatten.

Der Fall von Baghouz wäre ein Meilenstein im Kampf gegen den IS, der 2014 weite Teile des Irak sowie Syriens eingenommen und dort ein Kalifat ausgerufen hatte. Seit 2017 wurde der IS aus immer mehr Gebieten verdrängt. Wird Baghouz von den SDF-Rebellen eingenommen, verbleibt nur noch eine abgelegene kaum besiedelte Region westlich des Euphrats in der Hand der IS-Kämpfer, die inmitten eines von der syrischen Armee kontrollierten Gebietes liegt.

Die USA haben rund 2.000 Soldaten in Syrien stationiert, die zumeist die SDF im Kampf gegen den IS unterstützen. US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember angekündigt, alle Truppen abzuziehen. Ende Februar teilte das US-Präsidialamt aber mit, dass 400 Soldaten bleiben würden.

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