APA - Austria Presse Agentur

Mindestens 42 Tote bei Waldbränden in Kalifornien

Der verheerende Waldbrand in Kalifornien ist mit mindestens 42 Todesopfern der tödlichste Waldbrand in der Geschichte des US-Bundesstaates. Der Sheriff des nordkalifornischen Bezirks Butte, Kory Honea, sagte am Montag, es seien die Leichen von 13 weiteren Opfern geborgen worden. Damit stieg die Zahl der Todesopfer in Folge des "Camp Fire" genannten Waldbrandes auf 42.

Die Betroffenen der verheerenden Brände in Kalifornien sollen finanzielle Unterstützung vom Bund bekommen, entschied US-Präsident Donald Trump am Montag. Dies teilte das Weiße Haus in Washington mit. Unter anderem können demnach Menschen, deren Häuser oder Geschäfte abgebrannt sind, finanzielle Hilfen des Bundes beantragen - etwa um eine vorübergehende Unterkunft oder Reparaturen zu bezahlen. Die Unterstützung solle Aufbauhilfen des Bundesstaates und auf lokaler Ebene ergänzen, hieß es.

Trump schrieb bei Twitter, er habe schnell reagieren wollen, um das Leiden der Betroffenen etwas zu mildern. Er stehe alle Betroffenen bei. Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, hatte die Unterstützung des Bundes angefordert.

Seit Donnerstag wüten gewaltige Feuer im Norden und Süden Kaliforniens. Die großflächigen Brände haben bereits Hunderte Quadratkilometer Wald verkohlt und Tausende Häuser zerstört.

Trump hatte sich am Wochenende mit einem Kommentar zu den Bränden viel Kritik eingehandelt. Er hatte Behörden in Kalifornien Versäumnisse und Fehler beim Forstmanagement vorgeworfen und mit dem Entzug von Bundesmitteln gedroht - während die Einsatzkräfte dort gegen die Flammen kämpften und Bewohner um ihr Leben bangten. Das hatte viel Empörung ausgelöst.

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