APA - Austria Presse Agentur

Tennis: Naomi Osaka und Novak Đoković führen die Weltranglisten an

Von den bei Damen und Herren insgesamt 20 Aktiven in diesem Kreis haben nur Melbourne-Sieger Novak Đoković (SRB), Finalist Rafael Nadal (ESP) und Dominic Thiem (AUT) als die Nummern eins, zwei und acht ihre Positionen behalten. Vorjahressieger Roger Federer (SUI) ist nur noch Sechster.

Durch den Rückfall Federers rückten Alexander Zverev (nun 3.), Juan Martin Del Potro (4.) und Kevin Anderson (5.) je um einen Rang nach vorne. Kei Nishikori verbesserte sich von Rang neun auf sieben, John Isner verbesserte sich von zehn auf neun, Marin Čilić fiel vom siebenten auf den zehnten Rang zurück.

Der Niederösterreicher Jurij Rodionov hat unmittelbar vor seinem voraussichtlichen Davis-Cup-Debüt diese Woche in Salzburg gegen Chile den erstmaligen Einzug in die Top 200 geschafft, der 19-Jährige ist 197. Er liegt im - allerdings noch nicht so aussagekräftigen - "Race" zu den ATP-Finals im November in London als bester Österreicher noch vor Thiem. Im Doppel ist Melbourne-Vorjahressieger Oliver Marach vom vierten auf den achten Platz zurückgefallen.

Osaka übernimmt die Führung

Bei den Damen hat wie angekündigt erstmals Naomi Osaka die Führung übernommen. Die 21-jährige Japanerin rangiert 740 Zähler vor der von ihr im Australian-Open-Endspiel bezwungenen Tschechin Petra Kvitova. Die bisher vorangelegene Simona Halep (ROU) ist Dritte, die bisherige Zweite Angelique Kerber (GER) Sechste und die bisherige Dritte Caroline Wozniacki (DEN) nur noch Neunte. Barbara Haas ist als weiterhin beste Österreicherin auf Rang 185 zu finden.

Đoković mit italienischem Akzent

Nach seinem Australian-Open-Sieg scherzte Novak Đoković. Das "Opfer" seines Witzes wurde ein italienischer Reporter, Ubaldo Scanagatta. Als dieser dem Tennisstar eine Frage stellen will, wird er von Đoković unterbrochen. „Not too bad“, wirft der Serbe mit italienischem Akzent ein und beginnt zu lachen. Die anwesenden Journalistinnen und Journalisten stimmen ins Gelächter ein. Auch Ubaldo Scanagatta nimmt die Parodie gelassen und antwortet "CAnnot complain" (Kann mich nicht beschweren).

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