APA - Austria Presse Agentur

UNO-Migrationspakt soll in Marrakesch angenommen werden

Nach wochenlangen Kontroversen soll der UNO-Migrationspakt bei einer Konferenz in Marrakesch von einer breiten Mehrheit der UNO-Staaten angenommen werden. Das rechtlich nicht verbindliche Abkommen formuliert 23 Ziele und soll helfen, Flucht- und Migrationsbewegungen besser zu organisieren. Im Kern geht es um eine bessere Zusammenarbeit in der Migrationspolitik und einheitliche Standards.

Nach langwierigen Verhandlungen hatten sich alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen mit Ausnahme der USA im Juli auf das Regelwerk geeinigt. Inzwischen haben jedoch mehrere Staaten, darunter auch Österreich, dem Migrationspakt eine Absage erteilt. Zudem wollen unter anderem auch Ungarn, Tschechien, Polen, Israel und Australien nicht mitmachen. Kritiker fürchten, es drohe eine Vermischung von Arbeitsmigration und Asyl. In Belgien ist am Sonntag die Koalitionsregierung am Streit um den Migrationspakt zerbrochen.

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