USA kündigen Einschränkungen für NGOs bei Abtreibungen an

Die US-Regierung verschärft im Kampf gegen Abtreibungen weltweit ihre Maßstäbe für die Vergabe von Entwicklungshilfe an internationale Hilfsorganisationen. US-Außenminister Mike Pompeo sagte am Dienstag in Washington, die USA könnten ihre globalen Gesundheitsziele auch erreichen, wenn sie sich weigerten, "das Töten ungeborener Babys zu bezuschussen".

Weiterhin werde man keine ausländischen Hilfsorganisationen (NGOs) unterstützen, "die Abtreibungen als Familienplanung ausführen oder aktiv dafür werben", sagte Pompeo. Ab sofort würden aber auch solche Organisationen ausgeschlossen, die wiederum andere Gruppen "in der globalen Abtreibungsindustrie" finanziell unterstützten.

Pompeo kündigte in dem Zusammenhang außerdem an, die USA würden ihre Beiträge für die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) reduzieren. Grund sei, dass eine OAS-Unterorganisation sich für Abtreibungen eingesetzt habe. Pompeo sagte, die OAS solle sich lieber um die "Krisen in Kuba, Nicaragua und Venezuela" kümmern. Die Reduzierung der US-Beiträge an die OAS solle sicherstellen, "dass unsere Botschaft laut und deutlich gehört wird".

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