APA - Austria Presse Agentur

Wozniacki hofft auf neuerlichen Triumph bei WTA-Finals

Caroline Wozniacki scheint im Saisonfinish gerade rechtzeitig wieder in Form gekommen zu sein. Die Weltranglisten-Zweite ist bei den am Sonntag beginnenden, mit 7 Mio. Dollar dotierten WTA-Finals in Singapur Titelverteidigerin. Die 28-jährige Dänin hatte sich nach dem Triumph beim Saisonabschluss-Finale bei den Australian Open endlich auch ihren ersten Grand-Slam-Titel geholt.

Die restlichen drei Majors 2018 liefen für die Dänin mit einem Achtelfinale in Roland Garros und Zweitrunden-Niederlagen in Wimbledon und bei den US Open allerdings weniger erfreulich. Immerhin holte sie noch die Titel in Eastbourne und zuletzt in Peking, wo sie ihren 30. Siegerscheck auf der WTA-Tour kassierte. "Ich kann es nicht erwarten, wieder hier anzutreten, gegen die besten Spielerinnen der Welt zu spielen und zu versuchen, meinen Titel zu verteidigen", freute sich Wozniacki vor ihrem sechsten Saisonfinale.

Ihre vielleicht schärfste Herausfordererin könnte der neue Stern am Damen-Tennis-Himmel werden: US-Open-Siegerin Naomi Osaka. Die Japanerin hat ihren sensationellen Lauf von New York auch danach in unbekümmerte Weise bestätigt. Ein Finale in Tokio und ein Halbfinale in Peking zeugen davon. Die seit Dienstag 21-jährige, in Florida lebende Osaka scheint im Gegensatz zu manch anderen Premieren-Major-Siegerinnen der vergangenen Jahre mit dem plötzlich rasant gestiegenen Medien-Interesse sehr gut zurechtzukommen. Mega-Sponsoren-Deals besonders aus dem sportverrückten Japan haben sie bereits in die Riege der am besten verdienenden Sportlerinnen der Welt gehievt.

Die Auslosung für die beiden Gruppen erfolgte am Freitagnachmittag MESZ, gespielt wird ab Sonntag bis 28.10. (Finale). Es werden nach fünf Jahren die letzten WTA-Finals in Singapur, 2019 wechselt das Event nach Shenzhen in China.

Nach der Absage der am Rücken verletzten Weltranglisten-Ersten Simona Halep (ROU) ist die Niederländerin Kiki Bertens ins Feld der besten acht Damen gerutscht. Die Niederländerin, die nach ihrem frühen Aus in Linz im Achtelfinale den Singapur-Trip schon abgeschrieben hatte, ist erstmals dabei. Bertens hatte sich erst kurz vor Linz erstmals in die Top Ten geschoben. Vor Jahresfrist war sie im Doppel mit Johanna Larsson bei den WTA-Finals und verlor da erst im Endspiel.

Ebenfalls mit von der Partie sind Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber (GER), Petra Kvitova (CZE), erstmals French-Open-Finalistin Sloane Stephens (USA), Karolina Pliskova (CZE) und Elina Switolina (UKR).

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