Ein Rendering der Mobilitätsagentur: Schon in der Vergangenheit wurde über eine Umgestaltung der Argentinierstraße debattiert.

Mobilitätsagentur

Von der City zum Bahnhof: Argentinierstraße in Wieden wird neu

Radler und Fußgänger sollen nach dem Umbau sicherer unterwegs sein.

Seit den 1980er-Jahren hat sich in der Argentinierstraße wenig getan – jetzt will die Bezirksvorstehung die Verkehrssituation für Radfahrer verbessern. Die Straße auf der Wieden soll umfassend umgestaltet werden.

Ziel der Umgestaltung sei es, dass „künftig alle gut und sicher unterwegs sein können“, sagt Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl (SPÖ). Besonders im Blick habe man dabei die Radfahrer und Fußgänger, die die Straße als Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und der City nutzen. Die Argentinierstraße führt vom Bahnhofsareal auf direktem Weg zur Karlskirche.

Wünsche erheben

Die Bezirkschefin will in einem ersten Schritt die Anrainer zu ihren Wünschen befragen, bis 11. Mai können sie ihre Vorstellungen deponieren. Mehr als 9.000 Folder werden dafür in den kommenden Tagen an alle Haushalte im Grätzel verteilt.

Die Ergebnisse der Bürgerbefragung sollen in die erste Grobkonzeption einfließen. Im Juni sollen den Bürgern zwei Varianten vorgelegt werden, über die sie abstimmen können – dann geht es bis Frühjahr 2023 in die Detailplanung. Geleitet wird das Projekt von Stadt, Bezirk und Mobilitätsagentur Wien.

Einige Eckpunkte des Umbaus sind freilich jetzt schon klar: Die Bezirkschefin will jedenfalls eine Verkehrsberuhigung erreichen.

Parkplätze bleiben

Die mehrere Jahrzehnte alte Fahrrad-Infrastruktur soll angepasst werden, der Umbau soll „sicheres Radfahren in beide Richtungen und Querungen für Fußgänger“ bieten. Zugleich wird der Umbau mehr Grünraum bringen. Anrainer sollen jedoch weiter zufahren können, auch Parkplätze sollen erhalten bleiben, heißt es aus dem Bezirk.

Die Grünen im Bezirk drängen auf einen raschen Baustart. Sie haben bereits im vergangenen Jahr die Bewohner auf der Wieden befragt. Eine Lösung sei „überfällig“, sagt der grüne Mobilitätssprecher Kilian Stark.

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