APA/HELMUT FOHRINGER

Bei Grün stehen die Zeichen auf Rot

Laut der Hochrechnung kommt der kleine Regierungspartner auf 14,1 Prozent. Das ist gegenüber 2015 ein Plus. Birgit Hebein muss dennoch bangen, ob sie ihr Wahlziel erreicht hat.

Zweimal ertönte in den Räumlichkeiten des grünen Rathausklubs kurz nach 17 Uhr ein „Uh“. Und einmal Applaus.

Das eine, hämisch klingende „Uh“ bezog sich auf den Absturz der FPÖ. Und das andere, eher anerkennende, auf die acht Prozent der Neos.

Der Applaus, der galt natürlich den Grünen selbst: 15 Prozent der Stimmen entfielen laut Trendprognose  auf die Ökopartei. Mit den Hochrechnungen wurde das zwar etwas weniger – diese sagten den Grünen am späteren Abend nur noch 14,1 Prozent voraus.