Kabarettist Viktor Gernot

APA/HERBERT NEUBAUER / HERBERT NEUBAUER

Kabarettist Viktor Gernot ärgert sich über einen Hochstapler

"Oida, suach da eigenes Leb‘n!", findet der beliebte Kabarettist klare Worte.

Es kommt ja leider immer wieder vor, dass sich Betrüger auf Social Media mit Fake-Profilen bereichern wollen. Jetzt wurde auch Kabarettist Viktor Gernot "Opfer", denn jemand treibt unter dem Namen "Viktor Gernot chat" sein Unwesen auf Facebook.

"Wenn Ihnen/Euch jemand schreibt, der sich - Viktor Gernot chat - nennt, dann ist das ein Hochstapler. Wieder einer, der vorgibt, jemand anderer zu sein, nämlich in dem Fall ich. Bitte meldet das auch bei Facebook. Mich lässt das nur vor Fassungslosigkeit staunen. Ich wiederhole: "Oida, suach da eigenes Leb‘n!"", warnt der echte Gernot seine Fans via Facebook.
 
Übrigens beschäftigt sich jetzt auch ein neues ATV-Format "Reingelegt" ab Mittwoch, dem 18. Mai, um 21.20 Uhr mit solchen Hochstaplern. In der ersten Folge geht's um Love-Scamming (mit falschen Profilen gibt man sich als begehrenswerte Singles aus).
 
Fachkundig analysiert von Wirtschaftskriminalanalystin, Profilerin und Buchautorin Patricia Staniek.
 
"Die Haupttätergruppe ist das organisierte Verbrechen. Da gibt es bestimmte mafiaähnliche Organisationen, die dieses Romance-Scamming betreiben. Die Menschen, die an den Telefonen sitzen, die aus den Callcentern heraus Scamming betreiben oder an den Laptops sitzen sind die, die gerade ein bisschen Geld kriegen, damit sie überleben können. Ein starkes Zentrum für Romance-Scamming ist zb Nigeria. Die Menschen tun das ganz einfach, damit sie überleben können, dass sie vielleicht aus der Armut herauskommen. Wer wirklich abzockt, ist die Organisation dahinter", so Staniek über die erste Folge.

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