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Was Natalie Alison über ihr Aus bei "Sturm der Liebe" denkt

Die beliebte Schauspielerin über ihr überraschendes Serien-Aus und was sie jetzt für ihre Zukunft so alles plant.

Große Änderungen am Fürstenhof – "Rosalie Engel" ist nicht mehr mit dabei. Für viele, auch für die Darstellerin Natalie Alison selbst, kam das "Sturm der Liebe"-Serien-Aus unvorhergesehen. "Die Produktion hat sich eine neue Geschichte gewünscht und es war auch eine Überraschung für mich", erzählt die gebürtige Wienerin nun im KURIER-Gespräch.

"Erich (Anm.: Altenkopf – er spielt Dr. Michael Niederbühl) und ich haben ja schon 2010 angefangen, zusammen zu spielen, und unsere Rollen hatten viele Höhen und Tiefen. Natürlich hätte ich mich sehr gefreut, wenn Rosalie und Michael ein Happy End mit Traumhochzeit bekommen hätten", so die Mimin. Auch die zahlreichen Fanreaktionen auf ihr Serien-Aus haben sie sehr berührt.

"Ich hab über 230 Nachrichten bekommen. Das freut einen natürlich. Man macht das ja, damit die Zuschauer Spaß und Freude haben, und dann kommen so süße Aussagen. Einer hat mir geschrieben: 'Du hast mir das Homeoffice versüßt.' Aber man kann nie den Geschmack von allen treffen. Einige mögen das – und das ist schön, und andere mögen es weniger, aber selbst wenn sie die Rolle nicht mögen, hat man seine Aufgabe als Schauspieler auch erfüllt und sie schalten wieder ein."

Fad wird ihr jetzt jedenfalls nicht, ist sie doch auch weiterhin in den Serien "Walking on Sunshine" und den "Rosenheim Cops" zu sehen. "Und dann hab ich jetzt noch eine Astrologie-Ausbildung angefangen und damit begonnen, ein Buch zu schreiben. Mir gehen die Ideen nie aus", meint sie lachend.

Natalie Alison in ihrer Rolle als Barchefin Rosalie Engel

ORF/Christof Arnold

Die Zeit am Fürstenhof wird sie aber immer gut in Erinnerung behalten. "Es war ja jetzt schon mein fünfter Besuch oder so. Es war natürlich ein Segen. Ich bekam zu Ostern 2020 den Anruf, ob ich einspringen möchte. Da war ja Lockdown und das war natürlich super, in den letzten zwei Jahren zu arbeiten. Ich habe wirklich so viel gearbeitet wie noch nie."

Ihr Buchprojekt wird übrigens sehr berührend, wie sie erzählt. "Mein bester Freund ist vor ein paar Jahren gestorben. Ich hab’ ihn kennengelernt, da war ich 18 und da war eine Verliebtheit. Nach 20 Jahren haben wir uns wieder getroffen und es wurde Liebe und im Endeffekt wurden wir beste Freunde. Über diese drei Arten der Liebe möchte ich gerne eine Geschichte schreiben."