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Lustigerweise verdient Ariana Grande mit "7 Rings" kaum Geld

"7 Rings" von Ariana Grande bricht Rekorde – verdienen werden an der Hitsingle jedoch ein paar alte Männer.

Wie die New York Times berichtete, gehen 90 Prozent der Tantiemen an zwei Songschreiber, die schon lange tot sind: Richard Rodgers (1902-1979) und Oscar Hammerstein II (1895-1960).

"7 Rings" ist demnach eine Neuinterpretation des absoluten Klassikers "My Favorite Things", das Rodgers/Hammerstein für das Musical "The Sound of Music" komponiert hatten. Zehn Autoren werden als Urheber des Stücks angeführt. Dennoch gehen 90 Prozent der Tantiemen an den Verlag Concord, der den Katalog des Songwriter-Teams Rodgers und Hammerstein den Angaben zufolge seit 2017 besitzt. Der Deal sei nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung des Grande-Stücks im Jänner zustande gekommen. Ohne weitere Verhandlungen seien die Forderungen von Concord akzeptiert worden.

So kommt es, dass Ariana ausgerechnet mit einem Song, in dem sie darüber singt, wie viel Geld sie hat, kaum Geld verdient.

"7 Rings" kletterte diese Woche zurück auf Platz 1 der US-Billboard-Charts, auf Spotify war der Song im Jänner innerhalb der ersten 24 Stunden über 14 Millionen Mal gestreamt worden. Mehreren Medienberichten zufolge stellte Grande ebenfalls einen Beatles-Rekord von 1964 ein: Mit ihren Singles "7 Rings", "Break Up with Your Girlfriend, I'm Bored" und "Thank U, Next" war sie in den USA gleichzeitig auf den Plätzen eins bis drei. Das gelang zuletzt den "Fab Four" vor 55 Jahren.

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