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© APA - Austria Presse Agentur

Life
12/03/2018

Film: Climax

Kein Höhepunkt, sondern ein Absturz im mehrfachen Wortsinne: Dies zeigt und ist Gaspar Noes neuer Exzess "Climax". Nach seinem mit Sex in 3D aufsehenerregendem "Love" legt der Argentinier eine ebenso einfache wie einfach fade Geschichte vor, die spannender klingt als sie ist: Eine Tanztruppe erlebt bei einer Party einen Horrortrip dank LSD in der Sangria.

Am Beginn seines eineinhalbstündigen Horrortrips - was "Climax" auch für den Zuschauer darstellt - stehen kurze Interviewsequenzen mit den Tänzern und Tänzerinnen im VHS-Look, denen sich zu wummernden Beats die harte Choreographie der Truppe anschließt. Auf diese beste Szene folgen kurze Zweiergespräche, in denen meist wenig tiefschürfend über Sex geredet wird. Und schon ist die erste Dreiviertelstunde des Films dahin.

Doch schlimmer geht immer, und es beginnt der zweite Teil, wenn die von einem lange unenthüllten Mitglied mit LSD versetzte Fruchtbowle ihre unheilvolle Wirkung entfaltet. Nicht nur die Tänzer, auch die Kamera dreht vollends durch und bewegt sich minutenlang frei im Raum, während Noe als Cutter geschickt den Eindruck eines schnittfreien Fortgangs zu erwecken weiß.

Roh und dreckig kommt der in den Farbtopf getauchte, ewig zwischen den wenigen Räumlichkeiten der Anlage changierende Trip daher, der im wesentlichen aus dem Außenblick auf schreiende Akteure besteht. Das vermittelt zwar zweifelsohne den Eindruck von Authentizität. Jemanden eineinhalb Stunden beim Ausfüllen der Steuererklärung beobachten, wäre aber ebenfalls authentisch - und ähnlich interessant.

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Moby entschuldigte sich bei Natalie Portman

Nach einem Wortgefecht hat sich der US-Musiker Moby bei Hollywood-Schauspielerin Natalie Portman entschuldigt. Er hatte zuvor behauptet, die beiden seien vor etwa 20 Jahren für kurze Zeit ein Paar gewesen. "Ich habe verstanden, dass viel Kritik gegen mich wegen meiner Aufnahme von Natalie in (das Buch) "Then It Fell Apart" sehr berechtigt ist", schrieb der 53-Jährige bei Instagram.

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Neue "The Voice"-Jury mit Rea Garvey und Sido

Der irische Musiker Rea Garvey (46) kehrt in die Jury der Castingshow "The Voice of Germany" zurück. Als neue Juroren und Coaches nehmen außerdem der Deutsch-Rapper Sido (38) und die Sängerin Alice Merton (25) in den roten Drehstühlen Platz. Der Sänger und Songwriter Mark Forster (35) bleibt der Jury erhalten. Pro Sieben/Sat.1 stellte die Jury am Sonntag in einem Video auf seiner Website vor.

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Til Schweiger hat Fridays for Future "nicht so verfolgt"

Der Schauspieler Til Schweiger hat die Klima-Protestaktion Fridays for Future bisher "nicht so verfolgt". Er versuche zwar, sich möglichst breit zu informieren und lese verschiedene Zeitungen, mit dem Thema sei er jedoch "ein bisschen überfordert", sagte Schweiger am Samstag beim "Tag des Journalismus" des Verlagshauses Gruner + Jahr.

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