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Gesundes Essverhalten: Wie du 2019 überlebst

Irgendwann hat man gehört, dass Obst und Gemüse ganz gut sein sollen für den Körper. Während der Feiertage gerät man zumeist auf die schiefe (Essens-)Bahn.

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Diät-, Clean-Eating- oder Detox-Rezepte, die Auswahl an lebensverändernden Ernährungskonzepten ist genauso endlos wie der Twitter-Account von Donald Trump. Wo soll man anfangen und wie soll man bloß das eigene Essverhalten zügeln? Nach den Feiertagen folgt meistens die erschreckende Erkenntnis, dass sich der Magen geweitet hat und die Kleidung geschrumpft ist. Du hast Glück, denn wir befinden uns gerade am Jahresanfang. Dir bleiben also noch ungefähr 360 Tage, um deinen Körper von Alkohol, Vanillekipferl und diversen Snacks zu befreien. Am besten fängst du sofort damit an.

Starte leicht: Indem du viel Wasser trinkst. Durchschnittlich sollte man etwa 1,5 Liter am Tag trinken. Wasser ist unser Lebenselixier, weshalb wir, auch wenn es uns im Winter schwerfällt, genauso viel trinken sollten wie im Sommer. Alle Stoffwechselvorgänge in unserem Körper können nur mit Hilfe von Wasser ablaufen. Auch die Ausscheidung von Giftstoffen über Nieren, Darm, Haut und Lunge ermöglicht das Wasser. Außerdem: Wer mehr Wasser trinkt, isst automatisch weniger.

Vitaminreich: Der Mythos über Obst und Gemüse ist wahr. Sie versorgen uns tatsächlich mit wichtigen Vitaminen, Vitalstoffen und Ballaststoffen, die bei der Verdauung eine wichtige Rolle spielen. Freunde dich mit der frischen Kost an und baue sie in deine täglichen Mahlzeiten ein. Schneide dir einen Apfel ins Müsli oder schnipsle dir einen Salat zu regulären Mahlzeiten. Dein Körper wird dir dankbar sein.

Weniger Fleisch: Salamipizza, Schinkensandwich oder Schnitzel? Dem Fleischwahn kann man sich heutzutage nur schwer entziehen. Studien belegen, dass täglicher Fleischkonsum gesundheitliche Risiken steigern, unter anderem die Rate von Herzinfarkten und Krebskrankheiten. Alternative Eiweißquellen sind beispielsweise Linsen, Nüsse oder Chia-Samen.

Say goodbye to sugar: Laut einer Umfrage haben sich 18 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher vorgenommen, im neuen Jahr auf Zucker zu verzichten. Besonders nach den Feiertagen erweist sich dieser Neujahrsvorsatz oft als Hürde. Der Körper war meist täglich Süßigkeiten, Punsch und Mehlspeisen ausgeliefert – nach dieser intensiven Zeit sollte man sich womöglich eine Entwöhnung gönnen. Wenn du Karies und Diabetes verhindert möchtest, halte dich an die WHO-Zucker-Empfehlung: Demnach sind sechs Teelöffel Zucker am Tag für unseren Körper ausreichend.

Löse dich vom Alkohol: Zumindest ein wenig. Denn am Ende und zu Beginn des Jahres haben sich einige Festivitäten angehäuft, die mit einem Glas Alkohol verbunden waren. Als Dry January, von der britischen Gesundheitsorganisation ins Leben gerufen, liegt diese Aktion voll im Trend. Wenn du in diesem Zeitraum auf Alkohol verzichtest, bist du wenigstens nicht alleine. Positive Nebeneffekte: Die Leber kann sich normalisieren, das Immunsystem wird gestärkt und der Schlaf wird verbessert.