APA - Austria Presse Agentur

Heidi Klum ist kein Fan von Instagram-Schönheitsidealen

In der neuen Staffel von "Germany's next Topmodel" erwartet Jury-Chefin Heidi Klum ein verändertes Schönheitsideal.

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"Viele Mädchen wollen auch in Wirklichkeit so aussehen wie mit Apps. Sehr viele Kandidatinnen sind schon mit Anfang 20 gebotoxt, Wahnsinn. Aber das muss jeder für sich entscheiden", sagte die 45-Jährige.

Tatsächlich scheint sich das Phänomen "Snapchat Dysmorphophobie", wie die BBC es nannte, immer mehr auszubreiten. Dabei unterziehen sich junge Menschen Schönheitsoperationen, um auch im echten Leben so auszusehen, wie mit Instagram- oder Snapchat-Filter.

Sie selbst sei da "etwas altmodisch", so Klum. Auf die Frage, ob sie sofort erkenne, dass jemand gebotoxt ist, anwortet sie: "Natürlich. Aber ich glaube, man soll es auch sehen."

Offen wie nie äußert sich Heidi Klum in der Zeitschrift GALA auch über die Anfänge ihrer eigenen Modelkarriere. "Ich wollte immer etwas mehr, als mir aufgetischt wurde. War der Job von 9 bis 17 Uhr, und der Job war dann noch nicht erledigt, bin ich länger geblieben, während viele andere Models lieber nach Hause gingen. Ergab sich eine Gelegenheit, habe ich sie erkannt und ergriffen, während andere lieber frei hatten."

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