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Stormzy hat seinen Österreich-Auftritt wegen Racial Profiling abgesagt

Beim Snowbombing Festival in Tirol soll es zu einem rassistischen Vorfall gekommen sein, wie Stormzy auf Instagram erklärt.

Am Donnerstag hätte der britische Rapper neben Acts wie Fatboy Slim beim Snowbombing Festival in Tirol auftreten sollen. Nachdem es vor Ort zu einer Waffenkontrolle kam, erhebt Stormzy nun Vorwürfe gegen die Sicherheitskräfte des Festivals: Er spricht von Racial Profiling und erklärt in seiner Insta-Story, dass er selbst, sein Manager und weitere Team-Mitglieder aufgrund ihrer Hautfarbe nach einer Waffe durchsucht und “aggressiv behandelt” worden seien – obwohl sie alle nicht der Beschreibung eines Mannes entsprachen, der im Verdacht stand, auf dem Festival eine Waffe dabei zu haben.

Er entschuldigt sich in seiner Story bei seinen Fans, macht im Text aber deutlich, dass sein Schritt notwendig sei, um sich gegen den Rassismus zu wehren, den er auf dem Festival erlebt hat.

Screenshot via Instagram

Screenshot via Instagram

Auf der Website des Snowbombing Festivals bedauern die MacherInnen die Absage und erklären, dass die Sicherheitskräfte am Mittwoch informiert worden seien, dass jemand auf dem Festival eine Waffe mit sich trage. In weiterer Folge sei der Manager von Stormzy durchsucht worden, woraufhin keine Waffe gefunden wurde. Das Festival entschuldigt sich bei Stormzys Team und verspricht sicherzustellen, dass so etwas nicht noch einmal vorkommt.

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