Unsplash: Mateus Campos Felipe

Berufswunsch Influencer: 4 von 10 Erwachsenen träumen davon

Eine Studie zeigt, dass für vier von zehn BürgerInnen der USA eine Karriere als InfluencerIn denkbar sei.

Hast Du das Zeug zum Influencerdasein? Welche Aufgaben auf InfluencerInnen im Alltag zukommen, ist vielen Menschen nicht bewusst, sieht man doch oft nur die schönen Bilder auf Instagram.

Eine Studie zeigt, dass für vier von zehn Erwachsenen eine Karriere als InfluencerIn denkbar sei. Dabei wurden 2000 TeilnehmerInnen in den USA befragt. Laut "Study Finds" geben von den Befragten 41 Prozent an, dass sie schon mit dem Gedanken gespielt haben, eigenen Content zu veröffentlichen. Drei von zehn TeilnehmerInnen behaupten sogar schon einmal viral gegangen zu sein.

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InfluencerIn als Job: Geld motiviert

Ganz klar – unter den Befragten ist die größte Motivationsquelle für eine Karriere als InfluencerIn das Geld. Allzu bekannt sind die traumhaften Hotels sowie Unterkünfte und Abenteuer, welche auf Social Media bestaunt werden können. Überzeugte 58 Prozent finden, dass Content-Erstellung als Karrieremöglichkeit angesehen werden soll. Motiviert zum InfluencerInnensein fühlen sich 39 Prozent der Befragten durch das lukrative Einkommen, weitere 37 Prozent von der Möglichkeit, ihre Leidenschaft zu teilen und 35 Prozent sind angetan davon, selbst bestimmt zu arbeiten.

In der Kürze liegt die Würze

Die Studie, welche von YouTube in Auftrag gegeben wurde, hat auch erfragt, ob die TeilnehmerInnen eher kürzere oder längere Videoformate bevorzugen. Mit 57 Prozent stimmt über die Hälfte für kurze Clips. Außerdem interessant – 55 Prozent zeigen mehr Bereitschaft längere Videos zu schauen, wenn sie davor kurze Videos von denselben Kanälen gesehen haben. Zudem geht hervor, dass kürzere Videos von den NutzerInnen als persönlicher wahrgenommen werden.

So persönlich, dass mit 47 Prozent fast die Hälfte der Befragten davon ausgeht, dass sie sich mit ihren Lieblings-InfluencerInnen wunderbar verstehen würden. Es scheint zwischen NutzerIn und Content-CreatorIn eine persönliche Bindung zu entstehen.

Doch wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Content-CreatorInnen und InfluencerInnen?

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Content vs. Influence

Aus der Studie geht ebenfalls hervor, dass die Berufsbezeichnungen nicht klar unterschieden werden. So glauben 34 Prozent der Befragten, dass InfluencerInnen Werbung für Brands machen, während 30 Prozent davon überzeugt sind, dass InfluencerInnen einfach nur bekannte Menschen auf Social Media seien. Weitere 14 Prozent würde InfluencerInnen gemeinhin als TrendsetterInnen bezeichnen. Zudem unterscheiden zwei von drei Befragten die Berufe danach, welche Aufgaben sie im Alltag zu bewältigen haben.

"Wir sehen, dass Kreative aus allen Genres, Inhaltsarten und Schwerpunktbereichen die Erstellung von Inhalten als Beruf erkunden, weil sie die Möglichkeit, ein Geschäft auf der Grundlage ihrer Leidenschaften aufzubauen, als greifbar empfinden", sagt Tiffany Matloob, Global Head of Creator Community Partnerships bei YouTube Shorts, in einem Statement.

"Von der kreativen Kontrolle bis hin zur Erprobung eines unternehmerischen Vorhabens – die Erstellung von Inhalten steht allen offen, die Geschichten oder Fähigkeiten haben, die sie mit der Welt teilen möchten", erklärt sie weiter.