Warum du bei einem Kater keine Cola trinken solltest. 

Andrey Ilkevich / Unsplash

Cola trinken nach Kater? Darum solltest du es nicht tun!

Cola wird oft als Anti-Kater-Mittel empfohlen. Warum du das Erfrischungsgetränk nach einem Kater nicht trinken solltest, zeigt eine Studie.

Der Morgen nach der Silvesterparty kann zum realen Albtraum werden. Vollkommen verkatert torkelst du den Walk of Shame Richtung Kloschüssel entlang, während du jegliches Gespür für Zeit und Raum verloren hast. Wenn die Übelkeit zu stark wird, hilft nur noch der gute alte Kuss mit der Kloschüssel. Allein bei der Vorstellung stellen sich alle Haare auf. Hinzu kommen können Kopfschmerzen, Schwindel und ein Gefühl, als wärst du vom Laster überfahren. 

Die Rache des Alkoholgenusses, der womöglich dezent übermäßig ausgefallen ist, lautet ein gnadenloser Hangover. Cola wird häufig als Anti-Kater-Mittel empfohlen. Die Ergebnisse einer Studie zeigen aber, warum du bei einem Kater kein Cola trinken solltest. 

Für dich ausgesucht

Studie zeigt: Dieses Getränk hilft gegen Kater

An der chinesischen Yat-Sen Universität wurde in einer Studie erforscht, wie sich verschiedene nicht-alkoholische Getränke auf den Zustand nach übermäßigem Alkoholkonsum auswirken. Zu den 57 Getränken zählten zahlreiche Tees, aber auch kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke wie Cola und Sprite. 

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass alkoholfreie Getränke den Abbau des Alkohols im Körper verlangsamen können, da sie den Abbau von Acetaldehyd, der als Grund für die typischen Kater-Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit gilt, verzögern. Verschiedene Tees wie Kräutertees sind daher nicht wirklich hilfreich. 

Für dich ausgesucht

Anders verhält es sich aber bei Limonaden. Diese sollen laut Studie den Körper beim Abbau von Acetaldehyd zumindest mehr als Tees unterstützen. Überraschenderweise verhalf Sprite am meisten zu einer Linderung der Probleme, die mit einem Kater einhergehen. 

Cola trinken bei Kater: ja oder nein?

Zwar ist es laut den Ergebnissen hilfreicher, auf Limonade statt beispielsweise auf Tee zurückzugreifen, aber dennoch ist Cola kein gutes Anti-Kater-Mittel. Der hohe Zuckergehalt und das Koffein sorgen kurzfristig für einen Energieschub, die Symptome wie Müdigkeit und Schlappheit kommen nach Abbau des Koffeins aber schlagartig wieder zurück. Man glaubt aufgrund der flüchtigen Koffein-Anstiegs im Blut, dass Cola ein hilfreiches Getränk gegen Kater sein könnte, der kurzfristige Effekt täuscht dies aber nur vor.

Elektrolythaltige Getränke sind definitiv besser als Cola und Co. geeignet. Weitere nützliche Tipps, die dir helfen können, deinen Kater etwas zu besänftigen, erfährst du hier