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12 Millionen Views: TikTokerin zeigt pinke Muttermilch – "Es ist Blut!"

Muttermilch kann farblich oft abweichen – das beweist eine TikTokerin, die ihre pink gefärbte Muttermilch in die Kamera hält.

TikTok wurde wieder mal zu einem wichtigen Bildungsort: Wer von euch hätte gewusst, dass menschliche Muttermilch unterschiedliche Farben annehmen kann? Die TikTokerin Jo Johnson Overby ging mit dieser Info viral und zeigte in einem Video, das mittlerweile 12,9 Millionen Views erreicht hat, dass Muttermilch auch pink sein kann.

Wegen der ungewöhnlichen Farbe wunderte sich die frisch gebackene Mutter genau so wie einige ihrer FollowerInnen. 

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TikTokerin hält pinke Muttermilch in die Kamera

"Niemand hat mir gesagt, dass meine Milch, wenn ich ein Baby bekomme, in einer Reihe von Farben daherkommen würde, wenn ich mich zum Stillen entscheide", sagte sie im viralen Video. 

Während sie ihren Säugling auf dem Schoß hält, zeigt die TikTokerin zwei Packungen mit Muttermilch – eine, die eine gewöhnliche weiße Farbe aufweist, und eine andere, die wie Erdbeermilch aussieht. 

"Hier ist Exemplar B. Warum sie rosa ist? Es ist Blut. Das Baby kann es aber trinken. Es liegt also an dir, ob du es ihm gibst oder nicht", so Jo.

In den Kommentaren gibt es plötzlich zwei Lager: Die einen, die mit dem Umstand, dass Muttermilch unterschiedliche Farben annehmen kann, vertraut sind und die anderen, die völlig mindblown sind. Viele haben noch nie von dem Phänomen gehört: "Ich lerne auf TikTok mehr als irgendwo anders", so eine Userin. 

Farbe von Muttermilch variiert: Da sagt eine Expertin

Um herauszufinden, warum Muttermilch rosa werden kann, hat "BuzzFeed" bei einer Gynäkologin nachgefragt. Dr. Emily Jacobs erklärt, dass eine ungewöhnliche Farbe der Muttermilch zwar normal sein, aber unter Umständen auch auf eine Erkrankung hinweisen kann.

"Es ist in Ordnung und wichtig, in dieser Situation weiter zu stillen, um keine verstopften Kanäle zu bekommen", erklärt die Ärztin. "Einzelpersonen können versuchen, zwischen den Sitzungen Eis auf die Brustwarzen zu legen und nach dem Stillen Brustwarzencreme aufzutragen", rät die Medizinerin. 

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Blutige Muttermilch könne durch eine Verletzung der Nippel hervorgerufen werden aber auch eine Brustentzündung andeuten, die mit Antibiotika behandelt werden könne. Wichtig ist, gegebenenfalls einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren. 

"Es ist normal, dass sich die Farbe der Muttermilch im Laufe der Zeit ändert, insbesondere in den ersten Wochen nach der Geburt", fügt Dr. Jacobs noch hinzu.