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Graue Lippen: Neue Symptome bei Omikron-Infektion beobachtet

Weltweit wird die neue Corona-Variante Omikron untersucht: Diese neuen Symptome können bei einer Infektion auftreten.

Wie das deutsche "Robert Koch Institut" (RKI) berichtet, wurde die Omikron-Variante des Coronavirus am 26. November 2021 von der "Weltgesundheitsorganisation" (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft. Untersuchungen zeigen, dass die Mutation in Südafrika unabhängig von der Delta-Variante entstanden ist. Die Variante wurde schon in verschiedenen Ländern nachgewiesen, darunter auch Deutschland und Österreich. 

Am 3. Jänner wurde bekannt, dass in Österreich bereits mehr Omikron- als Delta-Fälle registriert wurden. 

Laut "RKI" ist das Ansteckungsrisiko mit der Omikron-Variante für zweifach Geimpfte und Genesene "hoch", für dreifach geimpfte "moderat". Für Ungeimpfte bleibt das Risiko weiterhin "sehr hoch". Demnach appelliert das "RKI" dafür, sich die Auffrischungsimpfung (Booster) zu holen, um sich gegen die Corona-Variante und das Virus allgemein zu schützen. 

Wie "NetDoktor" erklärt, haben ExpertInnen schon zu Beginn der Pandemie davor gewarnt, dass sich in Regionen, die schlecht mit Impfstoff versorgt sind, neue Mutationen ausbreiten können.  

Doch welche Symptome können auf eine Infektion mit Omikron hindeuten?

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Diese Symptome können bei einer Omikron-Infektion auftreten

Wie "The Sun" berichtet, haben MedizinerInnen die acht häufigsten Symptome bei Omikron-Infizierten zusammengefasst. Die Daten stammen unter anderem von Beobachtungen von ÄrztInnen aus den USA, Südafrika und Großbritannien. Insgesamt wurden über 78.000 Omikron-Fälle untersucht.

Folgende Krankheitssymptome traten bei Omikron-Infektionen am häufigsten auf: 

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Halsschmerzen
  • laufende Nase, Niesen
  • Gliederschmerzen
  • Schmerzen im unteren Rücken
  • Nachtschweiß

Der britische Arzt Dr. Amir Khan beschrieb vor allem den Nachtschweiß als eine besondere Art des Schwitzens, "bei der man aufstehen muss, um sich umzuziehen." 

Der Symptom-Tracker "Zoe Covid-19" zeichnet auf, wie es den BritInnen im Land bei einer Corona-Infektion geht. Daten der "ZOE-Covid"-Studie zeigen, dass bei den Omikron-Infektionen fast kaum der ansonsten häufige Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns beobachtet wurde. Zudem wurde in den ersten drei Infektionstagen ebenso kein klarer Unterschied zu einer Infektion mit der Delta-Variante ermittelt.

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Auch Durchfall und Erbrechen können auf Omikron hindeuten

In einer Pressekonferenz wurden weitere Daten der US-Behörde "Centers for Disease Control and Prevention" (CDC) vorgestellt, die zeigen, dass bei Erkrankten auch Symptome wie 

  • Durchfall
  • Verwirrung
  • Appetitlosigkeit
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Fieber
  • Übelkeit
  • Hautausschlag und gereizte Augen auftreten können. 

Neue Symptome bei Omikron-Infektion beobachtet

Nun wurden bei Omikron-Infektionen neue Symptome registriert: Wie der "Mirror" berichtet, seien bei vereinzelten PatientInnen blassgraue Lippen, verfärbte Nagelbetten oder gräuliche Haut beobachtet worden. Das sei auf eine geringe Sauerstoffversorgung im Blut zurückzuführen, so das Amerikanische Zentrum für Kontrolle und Prävention (CDC).

Omikron-Infizierte würden demnach eine breite Palette an Symptomen melden. Treten die genannten Verfärbungen oder Blässe auf, solle ärztlicher Rat eingeholt werden.

ExpertInnen weltweit appellieren dafür, sich impfen zu lassen und die Corona-Maßnahmen weiterhin zu befolgen. Das inkludiert unter anderem Social Distancing, das Tragen von (FFP2)-Masken, Händewaschen sowie regelmäßige Corona-Tests. Nicht vergessen werden darf außerdem, dass im Bezug auf die Omikron-Variante des Coronavirus derzeit nicht alles bekannt ist.

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Auf der Website des Bundesverbands für Psychotherapie findet ihr noch mehr Notfallnummern für mehrere Bundesländer.

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