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Welche Berufsgruppe hat am meisten Sex?

Welche Berufsgruppe hat am meisten Sex? Eine Studie ist der Frage nachgegangen, in welchen Berufen Menschen besonders sexuell aktiv sind.

Gespräche über die Häufigkeit von Sex stehen in der Arbeit zwar eher weniger an der Tagesordnung, aber zumindest diskutieren manche hin und wieder im Freundeskreis, wie es so im Liebesleben aussieht. Bewegen wir uns da in einer Bubble? Wie viel Sex ist eigentlich "viel"?

Das Sextoy-Unternehmen Lelo UK wollte es genauer wissen und hat einzelne Berufsgruppen unter die Lupe genommen. Dafür wurden 2.000 Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Branchen befragt. 

Wer hat am meisten Sex?

Unter den Befragten waren sowohl AnwältInnen, JournalistInnen, als auch Feuerwehrleute, HandwerkerInnen und LandwirtInnen, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Ob die Häufigkeit von Sex wirklich einem Beruf zugeordnet werden kann, sei dahingestellt. Zumindest kamen die Forschenden von Lelo zu einem eindeutigen Ergebnis.

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Landwirtinnen und Landwirte haben am häufigsten Sex

Der Bauernhof scheint ein besonders sexfreundliches Umfeld zu sein: Wie die Mini-Studie herausfand, haben LandwirtInnen am meisten Sex. Ganze 33 Prozent der befragten LandwirtInnen gab an, mindestens einmal pro Tag Sex zu haben. 

Ist es die relativ freie Zeiteinteilung bei der Arbeit? Der Zusammenhalt zwischen den Liebenden, die vielleicht sogar zusammenarbeiten? Oder etwa die frische Luft? Wir wissen es nicht. Auch die Forschenden von Lelo haben da nicht genauer nachgehakt. 

Fest steht allerdings: Es gibt auch einen letzten Platz (und da müssen wir, die gerade hinter diesem Laptop sitzen, uns ordentlich an die Nase fassen).

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Journalistinnen und Journalisten haben am wenigsten Sex

Die Sexflaute war am eindeutigsten im Medienbereich verankert: 20 Prozent der JournalistInnen gaben an, nur einmal im Monat Sex zu haben. Gleich hinter den LandwirtInnen befanden sich übrigens die ArchitektInnen: 21 Prozent gaben an, ebenfalls einmal pro Tag sexuell aktiv zu sein. Die FriseurInnen belegten mit 17 Prozent den dritten Platz, gefolgt von den Werbetreibenden, LehrerInnen und AnwältInnen. 

"Sogar in Bezug auf Berufsgruppen, unter denen viele Ähnlichkeiten bestehen, müssen wir bedenken, dass es einen riesigen Anteil an persönlichen Unterschieden gibt, die die Sexualität und das Sexleben der Leute beeinflussen", stellt Kate Moyle von Lelo UK klar. Aber zumindest gibt es eine eindeutige Tendenz. Wir überlegen gerade, alles hinzuschmeißen und aufs Land zu ziehen.