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Diese Paare zeigen, wie man trotz Corona-Krise heiraten kann

Hochzeitsfeiern müssen abgesagt werden und die Standesämter sind geschlossen. Paare, die sich im Frühjahr 2020 das Jawort geben wollten, macht die derzeitige Pandemie einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. Dass es dennoch möglich ist zu heiraten, zeigen diese Verliebten.

Die New Yorkerinnen Reilly Jennings und ihre Lebensgefährtin Amanda Wheeler hatten bereits ihre Heiratslizenz in der Tasche. Im Oktober wollten die beiden heiraten, doch wegen der Corona-Krise mussten sie kurzerhand ihre Pläne umkrempeln.

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Statt mit Familie und FreundInnen zu feiern, beschlossen Jennings und Wheeler sich das Jawort auf der Straße zu geben. Ein Freund traute die beiden aus dem vierten Stock eines Wohnhauses. Im Video, das Reilly Jennings auf Instagram postete, sind PassantInnen und NachbarInnen zu sehen, wie sie dem Paar nach der Trauung zujubeln.

Die Ausbreitung des Coronavirus zwang auch Sharmin Asha und Nazmul Ahmed ihre Hochzeit zu verschieben. Planmäßig hätte ihre Feier am 12. April stattfinden sollen, wie "Business Insider" berichtet. Um seine Verlobte doch noch zu heiraten, fand Nazmul Ahmed einen virtuellen Weg für die Zeremonie: Er überraschte Sharmin Asha im Nintendo-Spiel "Anmimal Crossing: New Horizons". Nazmul überredete seine Verlobte dazu, das Spiel zu spielen – als diese einwilligte, entdeckte sie dort eine virtuelle Insel mit all ihren FreundInnen, wo sie die Hochzeit zumindest symbolisch vollziehen konnten. Auf Reddit teilten die beiden ihr erstes Hochzeitsbild. 

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Der Kanadier Ian Karleff und die Mexikanerin Lucia Sol gaben sich das Jawort im Garten ihres Hauses in Mexiko vor einem Standesbeamten, zwei ZeugInnen und einem Laptop. Die beiden hätten am 21. März heiraten sollen, wie "National Post" berichtet. Aufgrund der weltweiten Reiseeinschränkungen hätten jedoch nicht alle Gäste, die überwiegend aus dem Ausland angereist wären, bei der Feier anwesend sein können. Deshalb schickten die beiden 300 virtuelle Einladungen an Familienmitglieder und FreundInnen, die per Zoom an der Hochzeit teilnahmen. Die Zeremonie dauerte exakt 40 Minuten, um die Meeting-Höchstzeit von Zoom einzuhalten.

Auch Roni Ben-Ari und Yonatan Meushar hatten sich ihre Hochzeit anders vorgestellt. Sie buchten einen Saal für 260 Gäste im Nationalpark Ein Hemed in der Nähe von Jerusalem. Doch wegen der Pandemie musste alles anders geplant werden. Die Feier zogen sie zwar durch, allerdings nur in Anwesenheit eines Geistlichen, ein paar Familienmitgliedern und einem Musiker. Der Rest der Hochzeitsgesellschaft war per Live-Stream zugeschaltet.

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