APA - Austria Presse Agentur

Rotkraut kann man auch roh essen

Rotkraut kennen die meisten als Beilage zu Braten und Knödeln. Doch in dem Gemüse steckt noch mehr. Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbst gemachten Krautsalat aus Rotkraut? Dafür sollte man ihn in Streifen schneiden und roh gut durchkneten, damit er bekömmlicher ist. Dann wird er als Salat zusammen mit Karotten, Birnen und Gurke oder mit Rucola und Sonnenblumenkernen angerichtet.

Aus Rotkraut kann man auch eine Suppe kochen. Zusammen mit Zwiebeln und Äpfeln ergibt sich eine cremige lila gefärbte Suppe, die je nach Geschmack mit Walnüssen, Schnittlauch und etwas Crème fraîche verfeinert werden kann.

"Früher wurde Rotkraut im Winter häufig gegessen, da er viele Vitamine und Mineralien enthält, die sonst eher knapp waren und er sich ganz einfach auch lange lagern lässt", erklärt Ernährungsexpertin Sonja Pannenbecker. Heute ist das Rotkraut kein typisches Wintergemüse mehr und kann das ganze Jahr über auf den Tisch kommen.

Dank seiner intensiven Färbung ist das Rotkraut reich an Anthocyanen. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und schützen den Körper vor freien Radikalen. Auch Vitamin C liefert das Rotkraut reichlich, mit einem Gehalt von circa 57 mg Vitamin C pro 100 g ist er gleichauf mit den meisten Zitrusfrüchten. Außerdem enthält er Eisen und liefert wichtige Ballaststoffe.