APA - Austria Presse Agentur

So fühlt sich die Vampirkrabbe wie zu Hause

Besonders viel Platz braucht die Vampirkrabbe nicht - dafür aber mag es der kleine Krebs aus Südostasien gerne warm im Terrarium. Was müssen Halter der spektakulär aussehenden Krabbe noch wissen?

Vampirkrabben aus Südostasien sind nur wenige Zentimeter groß und spektakulär gefärbt. Wer die Krebse halten will, sollte ein Terrarium mit möglichst hoher Bodenwanne verwenden. Dann können sich die Krabben dort Wohnröhren graben.

Der Bodengrund sollte dafür mindestens fünf Zentimeter hoch sein und kann zum Beispiel aus Terrarienerde, Torf, Kokoshumus oder einer Mischung davon bestehen. Die Bodenschicht kann dann zum Beispiel mit getrocknetem Laub und Moos bedeckt werden. So entstehen viele Versteckmöglichkeiten mit unterschiedlichem Mikroklima. Kletteräste und Pflanzen vervollständigen die Einrichtung des Terrariums.

Unverzichtbar ist zudem eine Wasserschale - sie sollte Platz für mindestens einen halben Liter Wasser bieten.

Generell ist kein riesiges Terrarium notwendig - auch in kleineren lassen sich Vampirkrabben artgerecht halten. Für ein Paar oder ein Männchen mit zwei Weibchen reicht eine Grundfläche von 30 mal 30 Zentimetern aus.

Idealerweise herrschen im Terrarium Temperaturen von 24 bis 28 Grad Celsius. Um das zu erzielen, kann man eine kleine Heizmatte unter dem Terrarium oder eine entsprechende Beleuchtung nutzen. Durch das regelmäßige Besprühen mit Wasser können tropische Schauer nachgeahmt werden.

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