17 Tote nach Brand in Benzindepot in Jakarta

Die Brandursache ist noch unklar
In der indonesischen Hauptstadt Jakarta ist die Zahl der Toten nach dem Feuer in einem Benzindepot auf 17 gestiegen. Darunter befanden sich mindestens zwei Kinder. 51 Menschen seien verletzt worden, die meisten von ihnen schwer, berichtete die Nachrichtenagentur Antara am Samstag unter Berufung auf Behörden. Der staatliche Energiekonzern Pertamina kündigte Geld für die Familien der Opfer und für Anrainer an.

Der Brand in dem Treibstofflager war am Freitagabend ausgebrochen. Das Feuer, dessen Ursache zunächst unklar blieb, zerstörte laut Feuerwehr auch Häuser in der Umgebung.

Nach Angaben der Hauptfeuerwache der Millionenmetropole waren mehr als 250 Feuerwehrleute im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. Dem Feuerwehrchef von Nord-Jakarta, Satriadi Gunawan, zufolge war den Feuerwehrleuten zunächst mitgeteilt worden, in dem Lager sei ein Rohr geplatzt. Die Einsatzkräfte hätten dann schnell Maßnahmen ergriffen, um ein Übergreifen des Feuers auf nahe gelegene Wohngebiete zu verhindern.

In Anlagen des Konzerns Pertamina gab es schon öfter Brände. 2021 wurden beim Großbrand in einer Raffinerie in der Provinz West-Java mehr als 20 Menschen verletzt, mehr als 1.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Der Minister für Staatsunternehmen, Erick Thohir, sprach den Opfern sein Beileid aus. "Wir sind alle traurig über diese Tragödie", erklärte er und forderte Pertamina auf, den Vorfall vollständig zu untersuchen.

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