23-Jähriger nach Unfall in Innsbruck von drei Männern verprügelt

Ein 39-Jähriger wurde nach Flucht mit dem Pkw auf der A13 festgenommen
Ein 23-jähriger Mann ist Mittwochabend in Innsbruck nach einem Unfall von einem 39-jährigen Rumänen niedergeschlagen worden.

Anschließend trat der 39-Jährige gemeinsam mit zwei weiteren Männern - darunter ein 20-jähriger Landsmann - auf den am Boden Liegenden ein. Dem 23-Jährigen, dessen Nationalität noch ungeklärt ist, wurde der Kiefer gebrochen. Ein 58-jähriger Österreicher wurde beim Versuch, den flüchtenden 39-Jährigen aufzuhalten, angefahren und 30 Meter mitgeschleift.

Der Mann wurde verletzt. Der 39-Jährige flüchtete mit dem Pkw, wurde dann von einer Streife der schnellen Interventionsgruppe und der Polizei auf der Brennerautobahn (A13) angehalten und festgenommen. Dem Ganzen war ein einfacher Parkschaden vorausgegangen, sagte Polizeisprecher Stefan Eder der APA. Die auf den am Boden liegenden Mann Eintretenden hatten erst auf Zurufe von Passanten von ihrem Opfer abgelassen. Der 20-Jährige und der vorerst unbekannte Täter flüchteten zu Fuß.

Auch der 20-Jährige wurde indes bereits ausgeforscht, nach dem dritten Tatverdächtigen werde noch gefahndet. Die Einvernahmen der mutmaßlichen Täter seien noch im Gange, hieß es.

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