77-Jähriger im Südburgenland weiterhin abgängig

Helfer im Großeinsatz
Die Suche nach dem seit Sonntag vermissten 77-Jährigen aus Mischendorf (Bezirk Oberwart) wird auch am Dienstag fortgesetzt.

Gesucht werde unter anderem per Drohne: "Das ist das beste Mittel, um dieses Gebiet flächendeckend abzusuchen", erklärte ein Sprecher der Landespolizeidirektion Burgenland auf APA-Anfrage. Laut Landesmedienservice wurde in der Früh die Südautobahn A2 ab Loipersdorf für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt - nähere Infos dazu waren noch nicht bekannt.

Der vermisste Mann könnte mit seinem Auto am Sonntag in den Teichbach geraten sein, so Alexander Flaschberger von der Bezirksfeuerwehr Oberwart im ORF Burgenland. Die Pegel des Baches seien weiterhin hoch und das Wasser trüb, wodurch man nichts sieht, erläuterte er. Nun müsse man abwarten, bis die Pegel runtergehen, um das Fahrzeug eventuell im Wasser zu entdecken.

Die Situation in den Hochwassergebieten im Südburgenland ist aktuell stabil, zunächst war noch befürchtet worden, dass der Pegel der Pinka steigt - dies sei aber nicht der Fall gewesen, hieß es aus dem Landesmedienservice. Auch der Damm beim Stausee in Rauchwart sei stabil und werde ständig beobachtet. Außerdem werden die von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Montag angekündigten Maßnahmen - etwa zur Schadenserhebung - vorbereitet.

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