APA - Austria Presse Agentur

Acht Covid-19-Fälle im Zentrallabor des Linzer KUK

Acht Mitarbeiter des Zentrallabors des Linzer Kepler Uniklinikums (KUK) sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Das teilte das Spital in einer Aussendung mit. Das Labor, das insgesamt rund 100 Mitarbeiter hat, bleibt weiter in Betrieb.

Bereits am Dienstag war ein Mitarbeiter positiv getestet worden, der zu Hause Symptome gezeigt hatte. Daraufhin sei sofort eine Kontaktpersonenliste an die Wohnsitz-Bezirkshauptmannschaft des Betroffenen geschickt worden, teilte das KUK in einer Aussendung mit. Am Mittwoch sei dann der Personalbereich informiert worden. Man habe die Kontakte erneut überprüft und kategorisiert.

Kontaktpersonen der Kategorie eins seien getestet und nach Hause geschickt worden, Kontaktpersonen der Kategorie zwei blieben im Dienst, werden aber auch getestet. Am Mittwoch waren dann vier Testergebnisse positiv, am Donnerstag weitere drei. Für alle wurden wieder Kontaktlisten erstellt und den zuständigen Behörden übermittelt.

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Routinebetrieb weiter gewährleistet

Der Routinebetrieb am Kepler Universitätsklinikum (KUK), auch jener des Zentrallabors am Standort Med Campus III, sei gewährleistet, wurde seitens des Spitals versichert. "Wir sind uns unserer Verantwortung in dem sensiblen Bereich eines Krankenhauses bewusst und wir achten alle gemeinsam fortlaufend darauf, dass die Hygienemaßnahmen laut Richtlinien eingehalten werden", betonte der ärztliche Leiter des KUK, Ferdinand Waldenberger. "Die höchstmögliche Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter ist unser vordringlichstes Anliegen."

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Das betroffene Institut für medizinische und chemische Labordiagnostik ist laut KUK-Homepage "ein zentraler Dienstleister des Kepler Universitätsklinikums am Med Campus III". Aber auch das Linzer Unfallkrankenhaus wird mit Laborleistungen versorgt. Bei Bedarf können sich zudem andere Spitäler, Labore oder Ordinationen dorthin wenden. Unter anderem werden in dem Institut Blut-, Harn- und Liquorproben oder sonstige durch Punktion gewonnene Körperflüssigkeiten analysiert. Das Labor bearbeitet auch Coronatests. Ob die betroffenen Mitarbeiter damit befasst waren, blieb aber unklar.

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