APA - Austria Presse Agentur

Acht Tote nach Taifun "Lingling" in Süd- und Nordkorea

Der Taifun "Lingling" hat die koreanische Halbinsel heimgesucht und in Süd- und Nordkorea schwere Schäden angerichtet. Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete am Sonntag von fünf Todesopfern in Nordkorea, in Südkorea verzeichnete der Katastrophenschutz drei Todesfälle.

In Nordkorea wurden laut KCNA 460 Häuser und mindestens ein Dutzend öffentlicher Gebäude zerstört oder stark beschädigt und 46.000 Hektar Ackerland verwüstet. In Südkorea wurden nach Angaben der Behörden 270 Flüge gestrichen, 30.000 Haushalte waren ohne Stromversorgung.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un kritisierte die Chefs verschiedener Behörden, sie hätten sich unzureichend auf die Gefahren des herannahenden Taifuns vorbereitet. In Nordkorea ist die Versorgungslage schlecht. Naturkatastrophen, vor allem Überschwemmungen, können erhebliche Ernteausfälle und Hungersnöte zur Folge haben.

Bitte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, um Ihnen eine optimale Nutzererfahrung zu ermöglichen. Alle Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.