AK-Wahl startet in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland

Eine Stimmabgabe ist bis 23. April möglich
Die Arbeiterkammer-Wahl wird ab Mittwoch in der Ostregion Wien, Burgenland und Niederösterreich fortgesetzt.

Bis 23. April kann in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland abgestimmt werden. In Wien steht mit FSG-Spitzenkandidatin Renate Anderl auch die amtierende AK-Präsidentin zur Wahl - der Vorsitz der Bundesarbeitskammer geht traditionell an den Präsidenten oder die Präsidentin der Wiener Kammer.

Die rote Fraktion hat eine absolute Mehrheit zu verteidigen. 2019 war man in der Bundeshauptstadt auf fast 61 Prozent gekommen. Christgewerkschafter, FPÖ und Grüne folgten auf den weiteren Plätzen. Die Zehn-Prozent-Marke konnte aber niemand von ihnen überspringen. Wahlberechtigt sind in Wien rund 770.000 Personen.

In Niederösterreich sind knapp 500.000 Beschäftigte aufgerufen, ihre Vertretung zu wählen. Die FSG mit AKNÖ-Präsident Markus Wieser erzielte 2019 mit 61,9 Prozent und 70 Mandaten in der Vollversammlung die absolute Mehrheit, gefolgt von Volkspartei Niederösterreich (NÖAAB-FCG) und den Freiheitlichen Arbeitnehmern. Bei der Wahl der burgenländischen Arbeiterkammer strebt der seit 2017 amtierende AK-Präsident Gerhard Michalitsch als FSG-Listenführer eine weitere Amtszeit an. Wählen dürfen im Burgenland laut AK über 80.000 Stimmberechtigte.

Beendet ist der Wahlreigen damit noch nicht. Vom 16. bis 29. April ist noch die Steiermark an der Reihe. In den übrigen Bundesländern hat der Urnengang bereits stattgefunden.

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