APA - Austria Presse Agentur

Die Anklage gegen Cuba Gooding Jr. wurde um einen weiteren Punkt erweitert

Der unter Verdacht eines sexuellen Übergriffs stehende US-Schauspieler Cuba Gooding Jr. sieht sich mit wachsenden juristischen Nöten konfrontiert. Der ursprünglich für diesen Donnerstag angesetzte Beginn des Prozesses in New York gegen den 51-Jährigen wurde kurzfristig verschoben, weil die Staatsanwaltschaft die Anklage um einen weiteren Punkt erweiterte.

Zum Inhalt der neuen Beschuldigung machten die Strafverfolger allerdings zunächst keine Angaben. Staatsanwältin Jenna Long sagte lediglich, es handle sich um einen von der bisherigen Anklageschrift nicht abgedeckten "Vorfall". Der Prozess soll nun am Freitag kommender Woche beginnen.

Es war auch unklar, ob das mutmaßliche Opfer des zusätzlichen "Vorfalls" dieselbe Frau ist, die Gooding schon bisher beschuldigt. Diese Frau wirft dem Schauspieler vor, ihr im Juni in einer Bar im New Yorker Stadtbezirk Manhattan gegen ihren Willen an die Brust gegriffen zu haben. Dafür droht Gooding eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr.

Der Oscar-Preisträger hat die bisherigen Vorwürfe zurückgewiesen. Entlastet sieht er sich durch Aufnahmen von Überwachungskameras der Bar. Er hatte sich nach den Vorwürfen freiwillig auf einer Polizeiwache gemeldet.

Gooding hatte 1991 in dem Teenager-Drama "Boyz n the Hood" seine erste große Rolle. Für seine Darstellung eines Football-Spielers in "Jerry Maguire" gewann er 1997 einen Oscar als bester Nebendarsteller. Kürzlich war er in der Serie "The People vs O.J. Simpson: American Crime Story" zu sehen. Darin verkörpert er den einst unter Mordverdacht geratenen, dann aber davon freigesprochenen Football-Spieler O.J. Simpson.

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