APA - Austria Presse Agentur

Anschlag in Pakistan mit mindestens 15 Toten

Bei einem Selbstmordanschlag in einer Moschee im Südwesten Pakistans sind am Freitag mindestens 15 Menschen getötet worden. Der Attentäter zündete seinen Sprengsatz nach Behördenangaben während des Abendgebets in einer Moschee in einem Vorort von Quetta. Zu dem Anschlag bekannte sich die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS).

Unter den Toten sei auch ein Polizist, sagte der Polizeichef der Provinz Baluchistan. 19 Menschen seien verletzt worden. Da einige der Verletzten in Lebensgefahr schwebten, könne die Zahl der Todesopfer noch steigen.

Nach Angaben der Provinzregierung wurde der Anschlag von einem Selbstmordattentäter verübt. Wie das auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierte US-Institut Site erklärte, beanspruchte die IS-Miliz den Anschlag für sich. Pakistanische Soldaten und Polizisten ermittelten am Anschlagsort, wie ein Militärsprecher mitteilte.

Baluchistan, das an der Grenze zu Afghanistan und zum Iran liegt, ist Pakistans größte und ärmste Provinz. Es gibt dort immer wieder Anschläge und Angriffe von Islamisten und Separatisten. Im Rest Pakistans war die Gewalt zuletzt stark zurückgegangen. Erst vor zwei Tagen waren bei einem Bombenanschlag in Quetta zwei Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden.

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