Ausstellung "007 Action" kommt am "007. September" nach Wien

"007 Action" zeigt auch Bond-ikonische Fahrzeuge und Fluggeräte
Wer der neue James Bond wird, bleibt vorerst weiter ein Geheimnis. Was Fans der Filmreihe aber bereits verraten werden kann: Die Ausstellung "007 Action" kommt im Spätsommer nach Wien in die Metastadt. "Wir zeigen die größte und schönste Sammlung an Autos und Dingen, die mit James Bond in Verbindung stehen, die man je gesehen hat. Alles Originale", sagte Kurator Nicolas Bornstein am Dienstag anlässlich einer Pressekonferenz in Wien.

"Wir bringen etwa den legendären Aston Martin DB5 in zwei Ausführungen - als Stuntfahrzeug und mit allen Spezialeinbauten - und den nicht weniger legendären Rolls Royce aus 'Goldfinger' nach Österreich", betonte Bornstein im Gespräch mit der APA. Es gehe aber im Gegensatz zur Ausstellung "Bond in Motion", die etwa in London und Prag Publikum anlockte, "nicht mehr nur um Fahrzeuge, sondern eben um die Action allgemein". Die Präsentation wurde erweitert und feiert in ihrer Art hierzulande Premiere. "Wir zeigen auch Requisiten aus dem Franchise, zahlreiche Uhren, die Bond in den Filmen getragen hat, Kostüme von James Bond, aber auch ikonische Kostüme der Bond-Girls."

"Man kann die Filme sehen, aber hier bekommt man ein dreidimensionales Erlebnis, betonte Organisator Serge Grimaux. Nicht fehlen dürfen dabei Gadgets, die von Q, dem Waffenspezialisten des MI6, entwickelt wurden. "Von versteckten Waffen bis hin zu hochmodernen Überwachungsgeräten" dokumentiere "007 Action Vienna", wie diese Technologien in den Filmen eingesetzt wurden und welche realen Inspirationen dahinterstecken, heißt es im Pressetext. Margaret Simmonds von EON, Produktionsfirma fast aller Bond-Filme, erinnerte an den Bond-Dreh in Wien. Aus diesem Film, "Der Hauch des Todes", wurde der Aston Martin V8 mitgebracht und zum Pressetermin vor dem Riesenrad platziert - neben der "Little Nelly" aus "Man lebt nur zweimal". Insgesamt soll es in "007 Action Vienna" 50 große Fahrzeuge und 30 Miniaturen geben.

Abgedeckt werden auf 3.400 Quadratmetern alle Epochen der Reihe - von jenen Filmen mit Sean Connery in der Hauptrolle über seine Nachfolger George Lazenby, Roger Moore und Timothy Dalton bis Daniel Craig. Die am "007. September öffnende Ausstellung", so Bornstein, folgt aber nicht chronologisch der Serie. "Da wir mit allen Arten von Fahrzeugen aufwarten, eben nicht nur Autos, sondern auch Helikoptern, Zügen und Flugzeugen, haben wir die Schau in vier Zonen gegliedert: Feuer, Wasser, Erde und Luft. In allen Bond-Filmen kommen diese vier Elemente vor."

Jeder Raum bietet ein immersives Erlebnis, das Filmszenen gewidmet ist, so die Veranstalter. Auf Bildschirmen sieht man Bilder aus den Filmen, in denen die jeweiligen Fahrzeuge und Requisiten verwendet wurden. Und man will auch Blicke hinter die Kulissen gewähren. Seltene Produktionsfotos, Storyboards und Interviews mit den Regisseuren und Stuntkoordinatoren runden das 007-Erlebnis ab. Im Schnitt 90 Minuten sollen sich Besucherinnen und Besucher im Kosmos des Agenten aufhalten.

Man müsse kein Bond-Nerd sein, um dabei Spaß zu haben, beteuerte Bornstein und verwies auf die "schöne visuelle Gestaltung" und auf "spektakuläre Gegenstände", die Jung und Alt begeistern sollen. "Für Bond-Fans ist das aber natürlich was ganz Besonderes", sagte der Kurator. Sein persönliches Lieblingsexponat sei ein Jaguar: "Der orangenfarbene C-X75 aus 'Spectre'. Das Auto wurde extra für den Film gebaut, es gibt nur fünf Stück davon auf der Welt."

Beim Besuch darf die passende Musik nicht fehlen: "James Bond ist eine Marke, die man mit den Augen, aber auch mit den Ohren sofort erkennt. Daher gibt es in der Ausstellung Sound-Effekte, aber auch die Soundtracks der Filme zu hören." Zum Entspannen lade die Bar "The Bond" ein: "Dort kann man alle 007-Drinks genießen, ob Wodka-Martini geschüttelt, nicht gerührt - natürlich richtig zubereitet -, oder ein Glas Champagner Bollinger", erzählte Bornstein. Am Ende wartet ein Shop mit Bond-Devotionalien.

Als persönlichen Lieblingsdarsteller des Agenten nannte der Kurator gegenüber der APA Sean Connery. "Aber paradoxer Weise ist 'Der Spion, der mich liebte' mit Roger Moore mein Lieblings-Bond-Film", schmunzelte er. Der Lotus Esprit S1 aus diesem Abenteuer darf schon deshalb in "007 Action Vienna" nicht fehlen.

(S E R V I C E - "007 Action Vienna" in der Metastadt, Dr.-Otto-Neurath-Gasse 3, 1220 Wien, ab 7. September, Dienstag bis Sonntag, 10 bis 20 Uhr an Wochentagen, bis 21 Uhr am Freitag und Samstag, Tickets mit Timeslots: www.007actionexhibition.com, bei allen oeticket-Verkaufsstellen sowie www.oeticket.com)

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