Seit etwa einem Jahr versuche ich Weizen und Kuhmilch zu meiden. Seither kenne ich weder Abgeschlagenheit noch Völlegefühl nach einem ausgiebigen Essen. Außerdem ist damit der ‚Schwimmreifen’ verschwunden.
 

dpa/Roland Weihrauch

Bald ist jeder fünfte Liter Milch in Österreich "Bio"

Österreichische Molkereien haben im Vorjahr 568.363 Tonnen Biomilch verarbeitet.

Damit waren 18 Prozent der angelieferten Milch "Bio". Das Jahr brachte einen deutlichen Anstieg (um 7,5 Prozent/39.565 t) bei der Versorgung mit Biomilch, zeigen am Mittwoch veröffentlichte Daten der Agrarmarkt Austria (AMA). Der Bioanteil liege im internationalen Vergleich im Spitzenfeld.

Besonders stark war der Anstieg des Bio-Anteils bei der Trinkmilch, wohl weil sie verstärkt zu länger haltbaren Produkten verarbeitet wird. Trinkmilch ESL ("länger frisch") sowie Haltbarmilch (UHT) aus Biomilch legten deutlich zu, Frischmilch wird insgesamt zunehmend aus den Regalen des österreichischen Handels verdrängt.

Starke Produktionsanstiege auf Bio-Basis - wie ganz allgemein - gab es bei Naturjoghurt, während Fruchtjoghurt bei den Österreichern an Beliebtheit verliert. Auch die Käseproduktion legte deutlich zu, insbesondere von Gouda. Ein Renner war 2018 Kefir. Butter stellten die Molkereien hingegen weniger her, auch Süß- und Sauerrahm war weniger gefragt.

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