APA - Austria Presse Agentur

Impfpflicht in Österreich tritt ab Dienstag in Kraft

Impfpflicht in Österreich: Ab 1. Februar muss sich jeder Erwachsene gegen Corona impfen lassen.

Für alle Menschen über 18 Jahren gilt in Österreich dann also eine Impfpflicht. Strafen gibt es aber erst ab 15. März. Die Strafen gehen von 600 Euro bis 3.600 Euro.

Es gibt aber auch Ausnahmen von der Impf-Pflicht. Zum Beispiel müssen sich schwangere Frauen nicht impfen lassen. Oder Menschen mit einem sehr schlechten Immun-System. Wer sich nicht impfen lassen kann, braucht eine ärztliche Bestätigung.

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Die erste Corona-Impfung ist bis Mitte März Pflicht

Die Impf-Pflicht gilt zwar ab 1. Februar. Das heißt aber nicht, dass man schon am 1. Februar impfen gehen muss. Zunächst schreibt die Regierung jedem Haushalt einen Brief. In dem Brief stehen die Informationen zur Impfpflicht.

Der erste Impf-Stichtag ist der 15. März. Bis dahin muss sich jeder das 1. Mal impfen lassen. Danach überprüft die Polizei, ob jemand geimpft ist oder nicht. Die Polizei überprüft das zum Beispiel bei Verkehrskontrollen. Wer keine Impfung nachweisen kann, der wird angezeigt.

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Regierung hofft auf viele Impfungen wegen Pflicht

Die Regierung hat die Impf-Pflicht schon im November angekündigt. Damals waren viele Menschen nicht gegen Corona geimpft. Und es waren sehr viele Corona-Patienten im Krankenhaus. Die Regierung erwartet, dass sich mit der Impf-Pflicht möglichst viele Menschen impfen lassen.

Es gibt aber auch Kritik an der Impf-Pflicht. Denn inzwischen gibt es eine neue Corona-Variante mit dem Namen Omikron. Diese Corona-Variante ist milder und es müssen nicht mehr so viele Menschen ins Krankenhaus.

Experten sagen, dass die Impf-Pflicht nicht mit Februar starten muss. Es geht auch später. Sie warnen aber auch davor, dass die Corona-Situation schnell wieder schlechter werden kann.