APA - Austria Presse Agentur

Wiener Krisenstab beurteilt Corona-Lage als "vorsichtig positiv"

Trotz der überlasteten Spitäler in Wien beurteilt der medizinische Krisenstab die Lage als "vorsichtig positiv".

Seit Anfang April befindet sich Wien aufgrund der übermäßigen Belastung der Spitäler im coronabedingten Lockdown. Fast drei Wochen später beurteilte der medizinische Krisenstab die Lage folgendermaßen: "Die tägliche Zahlenentwicklung der Neuinfektionen sehen wir vorsichtig positiv. Allerdings muss man immer die Entwicklung in den Spitälern im Blick haben, und da sehen wir leider noch nicht den positiven Effekt, den wir uns wünschen", sagte eine Sprecherin am Dienstag der APA.

Für den gestrigen Montag wurden 482 positive Test-Befunde eingemeldet, hieß es in einer Aussendung des medizinischen Krisenstabes am Dienstag. Inklusive Nachmeldungen und abzüglich von Datenbereinigungen aus den vergangenen Tagen gibt es 354 neue Fälle.

Über 2.000 Corona-Tote seit Pandemiebeginn in Wien

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie in der Bundeshauptstadt 129.204 positive bestätigte Testungen und 2.102 Todesfälle aufgrund von bzw. an den Folgen von Covid-19 dokumentiert. Aktiv an der Erkrankung laborieren 6.453 Personen, wieder gesund sind 120.649. Am gestrigen Montag wurden in Wien insgesamt 63.434 Corona-Testbefunde eingemeldet, davon 38.366 PCR-Tests und 25.068 Antigen-Schnelltests.

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Laut Daten des Gesundheits- und Innenministeriums befanden sich am heutigen Dienstag insgesamt 702 Patientinnen und Patienten aufgrund einer Corona-Infektion in einem Krankenhaus. Das sind um zehn Personen mehr als noch am gestrigen Montag, aber um 78 weniger als noch vor einer Woche (minus 10 Prozent).

Intensivmedizinische Betreuung benötigten davon mit dem heutigen Tag 211 Menschen, um vier weniger als am gestrigen Montag. Im Wochenvergleich ist ein Rückgang (minus 18 Prozent) ersichtlich: Vor einer Woche noch mussten noch um 18 Covid-Patientinnen und -Patienten auf einer Intensivstation versorgt werden.

Der Wiener Gesundheitsverbund sieht eine "Stabilisierung" der PatientInnenzahlen, wenngleich auf "hohem Niveau", hieß es auf APA-Nachfrage.