APA - Austria Presse Agentur

Der Juli bringt das Ende der Sperrstunde

Der Donnerstag bringt die nächsten Lockerungsschritte in der Coronakrise. Vor allem die Aufhebung der Sperrstunde sorgt für Erleichterung.

Der vielleicht größte Schritt ist die Wiedereröffnung der Nacht-Gastronomie, die seit über einem Jahr pausieren musste. Sie profitiert vom Fall der Sperrstunde. Auch an der Bar wird man wieder trinken können. Ein Comeback feiert der einfachere, aber weniger wirksame Mund-Nasen-Schutz, der alternativ zur FFP2-Maske getragen werden kann.

Zusätzlich wird die Maskenpflicht im Wesentlichen auf jene Bereiche eingeschränkt, in denen kein 3G-Nachweis nötig ist, also beispielsweise auf den öffentlichen Verkehr, Taxis, den Handel und Ämter mit Parteienverkehr. Dazu kommen noch Pflege- und Gesundheitseinrichtungen. Keine Masken mehr werden etwa beim Friseur oder im Gasthaus benötigt, weil man dort eben nur als Geimpfter, Genesener oder Getesteter Zutritt hat.

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Strengere Regeln gelten in Wien. In der Bundeshauptstadt werden Selbsttests nicht mehr anerkannt, auch nicht jene, die in Lokalen an Ort und Stelle angeboten werden. Zudem werden auch Kinder zwischen 6 und 12 weiter einen Testnachweis erbringen müssen. In den anderen Ländern muss erst ab 12 getestet werden. In Spitälern darf in Wien weiter nur ein/e BesucherIn pro Tag empfangen werden und es ist weiter eine FFP2-Maske zu tragen.

Im Handel gelten ab Donnerstag bundesweit keine Quadratmeter-Regeln mehr. Auch bei Veranstaltungen wird es wieder enger, nachdem die Besucherlimits aufgehoben werden.