APA/AFP/EVA HAMBACH

Die Arena hat ein Statement zum Kamasi-Washington-Eklat veröffentlicht

Kamasi Washingtons Auftritt fand ein frühes Ende, als dessen Vater sich von der Security diskriminiert fühlte. Nun hat die Arena ein Statement veröffentlicht.

Rickey Washington, der Vater des Künstlers, soll von einem Security-Mitarbeiter rassistisch motiviert zu Boden gestoßen worden sein. Von Seiten der Arena kam jetzt eine Entschuldigung auf Facebook – aber auch Verteidigung für das Verhalten des Security.

Noch auf der Bühne schilderte der Musiker den Zuschauern, was passiert war: "Ein Security-Mitarbeiter hat meinen Vater angegriffen." Nachdem er den Security mit dem Vorfall konfrontiert hatte, habe dieser nur kurz gelacht und gemeint, dass sein Vater sich schlecht benommen hätte. Washington ließ in seiner Rede anmerken, dass dieser Vorfall rassistisch motiviert war. Die Rede hielt sein Drummer Tony Austin per Video fest und teilte es auf Facebook.

Vorgefallen ist aus Sicht der Arena Wien folgendes: Rickey Washington habe versucht, die Halle um 19 Uhr durch den Publikumszugang zu betreten, der oben genannte Security hinderte ihn daran, da er keinen Pass, Ausweis oder eine sonstige Zutrittsberechtigung vorweisen konnte. Folglich "hat dieser sehr aufbrausend reagiert und den Mitarbeiter an der Tür angeschrien und mit Beschimpfungen wie ‚stupid punk ass bitch‘ betitelt", betont die Arena Wien in einem Posting. Es sei unmöglich, jeden Musiker und jedes Tourmitglied zu erkennen, rechtfertigt sich die Arena. Dafür gebe es die im Vorfeld angefertigten Berechtigungskarten – warum der Vater diese nicht vorweisen konnte, ist nicht bekannt.

"Unnötig laut geworden"

Festzuhalten sei, dass niemand verletzt wurde, nur "beide Parteien unnötig laut"Der Vater hatte sich eine Entschuldigung des Mitarbeiters erwartet, Kamasi Washington verlangte außerdem, dass der Mitarbeiter des Geländes verwiesen wird. Die Arena verkündete: "Es folgte eine Entschuldigung des Security-Mitarbeiters und nach einer kurzen Dienstbesprechung hat der Mitarbeiter das Gelände verlassen." Das Konzert wurde trotzdem nicht fortgeführt.

Kosten werden erstattet

Der Veranstalter der "Nova Jazz & Blues Nights" entschuldigte sich auf Facebook bei den Fans: "Wie auch immer es zu den erwähnten Vorkommnissen kam, wir stehen für ein friedliches und respektvolles Miteinander." Die Kosten für die Konzertkarten werden erstattet und die Arena kündigte an, den gesamten Barumsatz des Abends an eine wohltätige Organisation zu spenden.

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