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Eine Energiequelle im Weltall schickt im 16-Tage-Takt Signale zur Erde

Vor allem die Entstehung der Radioblitze gibt ForscherInnen Fragen auf.

500 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt befindet sich laut einer aktuellen Untersuchung eine Energiequelle, die ForscherInnen neue Rätsel aufgibt: Im zuverlässigen 16-Tage-Rhythmus schickt sie sogenannte Schnelle Radioblitze zur Erde. Es ist das erste Mal, dass diese "Fast Radio Bursts" regelmäßig wiederkehren – bisher wurden sie nur einmalig oder in unregelmäßigen Abständen beobachtet.

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Im Jahr 2019 konnte das Canadian Hydrogen Intensity Mapping Experiment Fast Radio Burst Project (CHIME/FRB) mithilfe des CHIME-Radioteleskops im kanadischen British Columbia eine regelmäßige Frequenz feststellen. Die Blitze traten immer wieder in einem Zeitraum von vier Tagen auf – anschließend passierte zwölf Tage lang nichts. Laut den ForscherInnen sei die Entdeckung dieses Zyklus ein wichtiger Schritt, um mehr über die Herkunft der Blitze zu erfahren.

Erstmals wahrgenommen wurden die Schnellen Radioblitze im Jahr 2007. Die Blitze dauern nur wenige Millisekunden an, setzen aber eine enorme Energie frei.

Aus welchen Energiequellen diese kommen, ist bisher ungelöst. Mögliche Quellen sind beispielsweise Gaswolken oder stellare Explosionen.

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