APA - Austria Presse Agentur

Endergebnis der Nationalratswahl ist amtlich

Das Innenministerium hat Mittwochnachmittag das amtliche Endergebnis der Nationalratswahl vom 29. September verlautbart. Gegenüber dem vorläufigen Ergebnis inkl. Briefwahl und Wahlkarten (vom 3. Oktober) hat sich nur die Zahl der Wahlberechtigten geringfügig geändert. Die gültigen Stimmen und Stimmenanteile blieben gleich.

Wer die Wahl anfechten will, hat ab jetzt vier Wochen Zeit, um sich an den Verfassungsgerichtshof (VfGH) zu wenden. Angekündigt hat dies bisher niemand.

Laut dem amtlichen Endergebnis waren 6,396.812 Österreicher am 29. September wahlberechtigt, 4,835.469 haben ihre Stimme abgegeben. Damit betrug die Wahlbeteiligung 75,59 Prozent, das ist ein deutlicher Rückgang (um 4,41 Prozentpunkte) gegenüber 2017. 4,777.246 Stimmen waren (wie schon im vorläufigen Endergebnis) gültig. In den Nationalrat gewählt wurden 71 Abgeordnete der ÖVP, 40 der SPÖ, 31 der FPÖ, 26 der Grünen und 15 der NEOS.

Ob die FPÖ tatsächlich alle 31 besetzen kann, wird sie erst im Lauf der nächsten Woche wissen. Denn Philippa Strache, die Frau des früheren FPÖ-Chefs, hat auf eines der Wiener FPÖ-Mandate Anspruch - aber die Freiheitlichen wollen sie nicht mehr im Klub haben. Entscheiden will Frau Strache, wie ihr Anwalt kundtat, bis zur Konstituierenden Sitzung des Nationalrats am 23. Oktober.

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