APA - Austria Presse Agentur

Erstmals über 3.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Japan

Nicht nur in Japan, auch in Russland und Deutschland steigen aktuell die Corona-Zahlen.

In Japan sind am Samstag erstmals mehr als 3.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden verzeichnet worden. 3.041 neue Fälle wurden eingemeldet, davon betrafen allein 621 die Hauptstadt Tokio, berichtete der Sender NHK. In Japan ist es bisher noch nicht zu vergleichbaren Ausbrüchen der Seuche wie in den USA oder einigen europäischen Ländern gekommen. Allerdings steigen seit Winterbeginn die Ansteckungen vor allem in den nördlichen Landesteilen deutlich an.

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Unterdessen wurden aus Russland 28.137 Neuinfektionen rapportiert, darunter 6.622 allein in Moskau. Landesweit verzeichnet Russland damit bereits mehr als 2,6 Millionen registrierte Ansteckungen. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um 560 auf 46.453.

In Deutschland vermeldete das Robert-Koch-Institut 28.438 Neuinfektionen und weitere 496 Todesfälle. Insgesamt liegt die Zahl der Infektionen in Deutschland damit bei über 1,3 Millionen. Insgesamt starben 21.466 Menschen an oder mit dem Virus. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg den Angaben des RKI zufolge auf 163,8. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohner neu anstecken. Ziel von Bund und Ländern ist ein Wert von 50.