APA - Austria Presse Agentur

EU-Finanzminister beraten über Hilfen für Wirtschaft

Der Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise beschäftigt am Montag (ab 15.00 Uhr) die EU-Wirtschafts- und Finanzminister in einer Videokonferenz.

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, erstmals überhaupt die europäischen Schulden- und Defizitregeln auszusetzen, um den Mitgliedsstaaten freie Hand für Krisenhilfen zu geben.

Für dich ausgesucht

Möglich wird das über die "allgemeine Ausweichklausel" im Stabilitäts- und Wachstumspakt. Die Regierungen sollen unbegrenzt in die Wirtschaft investieren dürfen. Es wird erwartet, dass die EU-Staaten den Vorschlag billigen.

In Erwartung einer schweren Wirtschaftskrise haben viele EU-Staaten, wie auch Österreich, bereits milliardenschwere Hilfspakete für ihre Unternehmen und Arbeitnehmer geschnürt. Auf europäischer Ebene hatte die EU-Kommission auch vorgeschlagen, Milliarden aus dem EU-Haushalt für Investitionen umzuwidmen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hilft ihrerseits mit einem riesigen Anleihekaufprogramm.

Bitte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, um Ihnen eine optimale Nutzererfahrung zu ermöglichen. Alle Informationen finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie. Sie haben bereits ein AdFree-Abo? Hier einloggen!