APA - Austria Presse Agentur

EU-Finanzminister tagen zu Coronahilfe

Die EU-Finanzminister, darunter der österreichische Ressortchef Gernot Blümel (ÖVP), beraten am Dienstag in einer Videokonferenz über das weitere Vorgehen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise (11.00 Uhr). Sie beurteilen dabei die Umsetzung bereits verabschiedeter Hilfsmaßnahmen von 540 Milliarden Euro. Ein weiteres Thema wird der Kampf gegen Geldwäsche sein.

Deutschland und Frankreich hatten außerdem am Montag einen Plan vorgelegt, der mit weiteren 500 Milliarden Euro die tiefe Rezession durch die Pandemie bekämpfen soll. Anders als die bisherigen Maßnahmen geht es dabei nicht um Kredite, sondern um nicht rückzahlbare Zuschüsse aus dem EU-Haushalt für die am stärksten betroffenen Länder. Staaten wie Österreich oder die Niederlande lehnen dies ab und wollen nur Darlehen vergeben.

Darüber hinaus beraten die Minister über den Vorschlag der EU-Kommission, zum Kampf gegen Geldwäsche eine europäische Aufsichtsstelle zu schaffen und die Kriterien für eine Schwarze Liste mit Risiko-Staaten neu zu fassen.

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