EU-Wahl für Dummies: Der Ablauf leicht erklärt!

EU-Wahl für Dummies: Der Ablauf leicht erklärt!
Was genau wird bei der EU-Wahl gewählt und wer nimmt daran teil? Alle Infos ganz einfach erklärt!

Am 9. Juni findet die Europa-Wahl statt. Wien - Österreich gehört seit 1995 zur Europäischen Union. Auch die Europäische Union hat ein eigenes Parlament. Das steht in der französischen Stadt Straßburg. Die Mitglieder für das Europäische Parlament werden am 9. Juni 2024 gewählt. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments vertreten die Interessen aller EU-Bürger. Die Wahl findet alle 5 Jahre statt. 1979 gab es die erste Europa-Wahl. In Österreich wurde 1996 die erste Europa-Wahl abgehalten.

Das EU-Parlament besteht aus Fraktionen

Wien - Insgesamt sitzen 720 Abgeordnete im EU-Parlament. Diese Abgeordneten gehören zu ihren Parteien in den jeweiligen EU-Ländern. Aus Österreich sind bei der vergangenen EU-Wahl Vertreter von ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grünen und NEOS gewählt worden. Die Abgeordneten werden im EU-Parlament in politische Fraktionen zusammengefasst. Man könnte auch EU-Parteien dazu sagen. Die ÖVP gehört zum Beispiel zur Europäischen Volkspartei, der EVP. Die EVP ist auch die größte Fraktion im EU-Parlament.

Die Sozial-Demokraten bilden die zweit-größte Fraktion. Dazu gehört die SPÖ. Die NEOS sind Teil der Liberalen, die Grünen gehören zur Grünen Fraktion. Die FPÖ gehört zur ID. Das ist die Abkürzung für Identität und Demokratie. Außerdem gibt es noch die EU-Parteien Europäische Konservative und Reformer sowie die Linke. Einige Abgeordnete gehören zu keiner Fraktion dazu.

Wer nimmt an der EU-Wahl teil?

Alle 27 EU-Länder nehmen an der Europa-Wahl teil. Von Österreich werden 20 Abgeordnete ins Europäische Parlament gewählt. Insgesamt werden 720 Abgeordnete von allen Ländern der EU gewählt. Das Europäische Parlament hat seinen Sitz in Straßburg in Frankreich.

Welche Parteien treten in Österreich zur EU-Wahl an?

Wien - In Österreich treten 7 Parteien zur EU-Wahl an. Bei der letzten EU-Wahl hat die ÖVP die meisten Stimmen bekommen, nämlich 34,5 Prozent. Ihr Spitzenkandidat heißt diesmal Reinhold Lopatka. Zweit-stärkste Partei war die SPÖ. Für die Sozial-Demokraten tritt wieder Andreas Schieder an. Für die FPÖ will wieder Harald Vilimsky in das EU-Parlament einziehen. Die Grünen haben diesmal mit Lena Schilling eine neue Spitzen-Kandidatin. Die NEOS schicken Helmut Brandstätter ins Rennen.

Derzeit keinen Abgeordneten im EU-Parlament hat die KPÖ. Die Kommunisten unter Günther Hopfgartner treten aber bei der Wahl wieder an. Ebenfalls wählen kann man die Partei DNA. Das steht für Demokratisch, Neutral, Authentisch. Die DNA-Spitzenkandidatin heißt Maria Hubmer-Mogg.

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