EU-Wahlkampfauftakt bei Parteitag der Wiener SPÖ

SPE-Spitzenkandidat Schmit ist Gast der SPÖ
Am Samstag, den 20. April, geht in der Messe Wien ein rotes Großevent über die Bühne. Die Wiener SPÖ veranstaltet dort ihren Landesparteitag.

Dieser fungiert aber auch zugleich als Auftakt für den EU-Wahlkampf. Entsprechend dicht ist das Programm. Geplant ist unter anderem ein Auftritt des SPE-Spitzenkandidaten Nicolas Schmit. Auf der Tagesordnung steht zudem die Wiederwahl von Bürgermeister Michael Ludwig zum Landesparteivorsitzenden.

Die Wiener SPÖ veranstaltet inzwischen nur mehr alle zwei Jahre einen "richtigen" Parteitag. In den Jahre dazwischen findet eine "Wiener Konferenz" mit starkem Themenfokus statt. Nun trifft man sich wieder im klassischen Setting, das sogleich auch zum roten Wahlkampfstart umfunktioniert wurde. Die To-Do-Liste für den 20. April ist somit lang.

Nicolas Schmit als Spitzenkandidat

Zum Auftakt wird nach der Begrüßung durch Landesparteisekretärin Barbara Novak Parteichef Ludwig das Wort ergreifen. Dann folgt ein EU-Block, den der aus Luxemburg stammende derzeitige EU-Arbeitskommissar Nicolas Schmit eröffnet, der zum Spitzenkandidaten der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) für die anstehende Europawahl bestimmt wurde.

Die Rede des heimischen SPÖ-Spitzenkandidaten Andreas Schieder steht anschließend auf dem Programm. Er konnte bereits Erfahrung in Sachen Parteitags-Reden sammeln. Anfang 2018 ritterte er mit Ludwig um den Parteivorsitz - wobei er dem damaligen Wohnbaustadtrat unterlag. Abgeschlossen wird der Wahlkampf-Auftakt mit einem Statement der SPÖ-EU-Parlamentarierin Evelyn Regner.

Erst danach, also vermutlich kurz vor Mittag, wird SPÖ-Parteichef Andreas Babler zu den Delegierten sprechen. Es folgt die Neuwahl der Gremien, wobei es im Präsidium keine Änderungen geben soll. Ein Gegenkandidat für Ludwig ist nicht in Sicht. Der Landesparteivorsitzende war zuletzt 2022 mit 94,4 Prozent bestätigt worden.

Am Nachmittag werden Anträge und Resolutionen diskutiert bzw. beschlossen. Diese sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt - aber jedenfalls noch vor dem Parteitag - veröffentlicht werden.

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