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© APA - Austria Presse Agentur

News
05/13/2019

Facebook schließt 23 Seiten mit politischen Inhalten

Vor den EU-Parlamentswahlen startet Facebook eine Offensive gegen Fake News. Das Sozialnetzwerk von Mark Zuckerberg hat 23 italienische Facebook-Seiten mit politischen Inhalten und 2,46 Millionen Followers geschlossen. Dabei handelt es sich um Seiten, die die italienischen Regierungsparteien Lega und Fünf Sterne unterstützten, wie italienische Medien am Montag berichteten.

Auf den geschlossenen Seiten waren zuletzt wiederholt falsche Informationen über Impfungen und rassistische oder antisemitische Slogans erschienen, berichtete Facebook. Das soziale Netzwerk schloss die Seiten nach Anzeigen des US-Online-Netzwerks Avaaz, das sich gegen die Verbreitung von Fake News im Internet einsetzt.

"Wir bemühen uns, die Integrität der Wahlen in der EU und auf der ganzen Welt zu schützen. Wir haben eine Reihe gefälschter Accounts gelöscht, die unsere Politik in Sachen Authentizität verletzten", schrieb Facebook.

Die 23 geschlossenen Seiten zählten mehr Followers als die offiziellen Seiten der Lega und der Fünf-Sterne-Bewegung zusammen. Auf den Seiten wurden unter anderem falsche Aussagen von Prominenten veröffentlicht.

Avaaz hat in Italien weitere 80 Seiten identifiziert, die Fake News verbreiten. Das US-Netzwerk fordert von Facebook weitere Kontrollen zur Bekämpfung von Desinformation.

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Das auf Ibiza heimlich gedrehte Video über den Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache mag in der Politik vor allem negative Auswirkungen gehabt haben. Der Getränkeriese Red Bull ist ein heimlicher Gewinner. Die ausführliche Berichterstattung über den Konsum von Wodka-Red-Bull beim Treffen mit einer angeblichen russischen Investorin hatte einen zumindest siebenstelligen Werbewert für das Unternehmen.

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EU-Wahl: Offenbar Erfolge für slowakische Liberale und Rechtsextreme

Bei der EU-Wahl in der Slowakei dürften laut Medienberichten von Sonntagnacht die Liberalen der Partei Progressive Slowakei (PS) einen deutlichen Erfolg feiern. Stark schnitten bei dem Votum vom Samstag laut ersten Trends gleichzeitig auch die Rechtsextremen der LSNS von Marian Kotleba ab.

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