APA - Austria Presse Agentur

Familienvater wegen Mordes an Ehefrau in Wien vor Gericht

Weil er seine Frau vorsätzlich getötet haben soll, muss sich ein Familienvater am Freitag vor einem Wiener Schwurgericht verantworten. Die Anklage legt dem 32-Jährigen zur Last, der gleichaltrigen Frau - die er 2008 im Kosovo geheiratet hatte - am 20. September 2019 in Wien-Wieden eine Holzlatte so lange gegen den Hals gedrückt zu haben, bis sie erstickte.

Der Mann war in der Vergangenheit wiederholt gewalttätig gegen die dreifache Mutter vorgegangen. Motiv für die Gewaltausbrüche war die rasende Eifersucht des 32-Jährigen. Zuletzt hatte er in der Jacke der Frau einen Überwachungs-Kugelschreiber versteckt, weil er argwöhnte, sie habe eine Affäre mit einem Arbeitskollegen. Als sie den Kugelschreiber fand, kam es zu einem Streit, im Zuge dessen der Ehemann ein Kinderbett zerlegte.

Er riss eine Holzlatte aus dem Lattenrost und schlug damit laut Anklage zunächst vier Mal auf den Kopf der 32-Jährigen ein. Dann soll er das Holzstück so lange gegen ihren Hals gedrückt haben, bis sie tot war.

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