APA - Austria Presse Agentur

Februargedenken mit Warnung vor FPÖ

Die SPÖ gedenkt heute der Opfer der "Februarkämpfe" des Jahres 1934 und warnt gleichzeitig vor Politikern, die Hass schüren und an die Macht kommen wollen.

Babler meinte in einer Aussendung, man erinnere sich auch daran, welche Schrecken der Austrofaschismus und der Nationalsozialismus über das Land und die Welt gebracht hätten: "Wir müssen die Ursache benennen: Eine gespaltene, durch Armut und Wirtschaftskrise gebeutelte Gesellschaft und eine Partei, die im Machtrausch war."

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Aus der Geschichte müssten die richtigen Schlüsse gezogen werden. Es sei die Aufgabe der Sozialdemokratie, die Gesellschaft zusammenzuhalten, auf den sozialen Ausgleich zu achten und niemals zu akzeptieren, wenn sich manche anderen überlegen fühlten.

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Die wohl größte Gedenkveranstaltung geht am Abend in Wien-Donaustadt in Szene. Dort versammeln sich die Spitzen der Sozialdemokratie um Babler, die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig im Goethehof. Dieser war ein Ort des Widerstands gegen das Dollfuß-Regime. Angriffe gegen das Gebäude wurden sogar von der Luft aus geführt. Teile des Gebäudes wurden zerstört. Die Schutzbündler mussten sich schließlich ergeben.