Feierlichkeiten zum D-Day beginnen in Portsmouth

Alliierte landeten am 6. Juni 1944
Im Zweiten Weltkrieg landeten Zehntausende Soldaten an der nordfranzösischen Küste - nun soll 80 Jahre später an den sogenannten D-Day erinnert werden.

In Großbritannien ist am Mittwoch eine Gedenkfeier in Portsmouth geplant, an der König Charles III. und Premierminister Rishi Sunak teilnehmen. Der südenglische Hafen war einer der Ausgangsorte für den Angriff am 6. Juni 1944. Schon vor der Zeremonie stachen einige Veteranen in See, um in die Normandie zu reisen.

In Frankreich soll dann am Donnerstag die internationale Gedenkfeier folgen, zu der auch US-Präsident Joe Biden und der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz erwartet werden. Die Landung der Alliierten in der Normandie markierte den Auftakt der Befreiung Frankreichs und Westeuropas von der Herrschaft der Nationalsozialisten.

Auch in Frankreich gibt es an diesem Mittwoch bereits mehrere Gedenkfeiern mit Präsident Emmanuel Macron. An unterschiedlichen Orten wird dabei der Rolle französischer Widerstandskämpfer sowie der zivilen Opfer in den Orten in der Normandie gedacht, die beim Vormarsch der Alliierten teils schwer zerstört wurden.

Am Abend wird am damaligen Gefängnis von Caen der rund 80 von den Deutschen dort im Laufe des 6. Juni 1944 erschossenen inhaftierten Widerstandskämpfer gedacht. Die Deutschen brachten die zunächst eilig begrabenen Toten später an eine bis heute unbekannte Begräbnisstätte.

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